Die Förderung der Kindergesundheit ist ein besonderes Anliegen der AOK Bayern. Mit dem Programm „Klasse 2000“ sensibilisiert sie nach eigenen Angaben in 1800 Grundschulklassen rund 39 000 Schüler in Bayern für den großen Wert der eigenen Gesundheit. Die Direktion Coburg übernimmt diese Aufgabe im Landkreis Lichtenfels. An insgesamt neun Schulen im Landkreis – so beispielsweise an der Albert-Blankertz-Grundschule in Redwitz, der Grundschule am Markt in Lichtenfels sowie der Grundschule Altenkunstadt – freuen sich die Schüler über die Vorzüge des Programms. Es startet stets im ersten Schuljahr und endet mit der vierten Klasse. Dabei können die Kinder vieles in den Unterrichtseinheiten selbst entdecken, erklärte AOK-Direktor Christian Grebner während eines Besuchs in Altenkunstadt . So gebe es beispielsweise Vorschläge für Bewegungspausen und Entspannungsübungen, die die Schüler interaktiv und spielerisch umsetzen können. Zudem erhalten sie Anregungen für eine gesunde Ernährung, für Bewegung, Sport und Freizeit. Mit dem Schulprogramm biete sich zudem die Möglichkeit, eine aktive Gesundheitsförderung in den Stundenplan des Schulalltages zu integriert, erklärte Grebner weiter. Damit soll es gelingen, bei den Grundschulkindern frühzeitig die Gesundheits- und Lebenskompetenz zu fördern. Der AOK-Direktor ermutigte die Kleinen, ihr Wissen in die eigenen Familien zu tragen. Kinder sollen gesund und selbstbewusst aufwachsen. Vor allem deshalb unterstütze die AOK-Direktion Coburg das Präventionsprogramm betonte Grebner.

Während seines Besuchs zeigten die Grundschulkinder voller Stolz die vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten auf, die es in den einzelnen Schulklassen gibt, und erhielten dafür den Beifall der Anwesenden.

Anschließend verdeutlichte der Altenkunstadter Grundschulleiter Stefan Kern, dass auf die Gesundheitsförderung in seiner Schule besonderer Wert gelegt werde. Seine Grundschule beteilige sich bereits seit dem Jahr 2016 an der Aktion. Schulamtsdirektorin Stefanie Mayr-Leidnecker, zeigte sich froh und auch stolz, dass sich neun Schulen – immerhin die Hälfte aller Grundschulen im Landkreis – an der Gesundheitsförderung der AOK beteiligten. dr