Man sieht ihm seine 70 Lenze nicht an. Edwin Jungkunz, Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande, feierte seinen 70. Geburtstag .

Er ist weiterhin im Ehrenamt zu finden. Lediglich für den Gemeinderat von Altenkunstadt , in dem er 36 Jahre mitarbeitete, kandidierte er 2020 nicht mehr. Auch beim FC Baiersdorf hat er die Führung an jüngere Mitglieder weitergegeben. Aber sonst ist der Jubilar in der Öffentlichkeit immer noch verwurzelt.

So gratulierten der Landrat Christian Meißner und sein Stellvertreter Helmut Fischer , denn im Kreistag ist sein Engagement auch nach 20 Jahren noch immer gefragt. Bürgermeister Robert Hümmer überbrachte die Glückwünsche der Kommune.

Auch der Leiter der Altenkunstadter Mittelschule, Manfred Heinbuch, hatte seinen ehemaligen Kollegen nicht vergessen. Den Lehrerberuf verstand Edwin Jungkunz nicht nur als Pädagoge, sondern auch als Vermittler zwischen den Lehrkräften, den Eltern und den Schülern. So hatte er die Idee, Betriebspraktika in der damaligen Hauptschule einzuführen, und in der Weiterführung zur Mittelschule nahm er wichtige Positionen ein. Darüber hinaus hatte er auch im Personalrat des Schulamtes Lichtenfels ab 2001 mitgearbeitet und wurde 2011 von seinen Kollegen zum Vorsitzenden gewählt.

Viele Glückwünsche

Weitere Gratulanten waren Hans Müller von der Feuerwehr Baiersdorf, Antje Kossfelder vom Musikverein Altenkunstadt , Hans-Werner Schuster von der CSU , Bernhard Gack vom Kapellenbauverein Baiersdorf, Pater Rufus Witt von der Pfarrei, Josef Schießl vom katholischen Casino, Maria Winkler vom Kirchenchor und Ingrid Zapf von der Gruppe „Fränkischer Wind“.

Edwin Jungkunz hat sich in vielerlei Hinsicht um das Allgemeinwohl verdient gemacht. Seine besondere Liebe galt immer dem Fußball. Seit fast 50 Jahren gehört er dem FC Baiersdorf an. 40 Jahre davon war er Vorsitzender. Dank seines Engagements kann der Verein heute auf ein großartiges Sportgelände mit Sportheim und Feststadel blicken. Auch weil er sich selbst nicht zu schade war, mit anzupacken.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Integration im Verein. So gelang es ihm, Kinder aus Aussiedlerfamilien, die in den 1980er Jahren aus der Sowjetunion kamen und in Baiersdorf untergebracht waren, für den Verein zu gewinnen. Eine enge Zusammenarbeit ist mit der Regens-Wagner-Stiftung gelungen. So ist es völlig normal, dass sich Menschen mit und ohne Handicap zu Trainingseinheiten treffen. Auch junge Asylbewerber aus Weismain fühlen sich im Verein wohl.

Stolz ist Jungkunz auf seine drei Kinder und seine Enkel. Eines war am Jubeltag klar: Edwin Jungkunz gehört noch lange nicht „zum alten Eisen“. rdi