Wer trägt nach dem fünften Spieltag die Rote Laterne der Fußball-Bezirksliga Oberfranken West? Eine Antwort gibt es am Samstag ab 16 Uhr, wenn die einzigen beiden noch punktlosen Mannschaften der Liga aufeinandertreffen. Im Lichtenfelser Landkreisduell zwischen dem TSV Ebensfeld und der DJK Lichtenfels stehen sich die beiden Kellerkinder gegenüber.

Zur gleichen Zeit tritt der TSV Marktzeuln (11.) beim Siebten TSV Meeder an und will im Coburger Land etwas mitnehmen. Ebenfalls am Samstag kommt es hinter dem Tabellenführer SV Merkendorf zum Verfolgerduell zwischen dem Dritten TSV Mönchröden und dem Zweiten TSV Burgebrach . Die Merkendorfer sind am Sonntag beim FSV Buttenheim (9.) gefordert.

Samstag, 16 Uhr:

TSV Ebensfeld (14.) –

DJK Lichtenfels (15.)

Wenn man hintendrin stehst, dann kommt zu allem Unglück auch noch Pech dazu, lautet eine „Sportlerweisheit“. Dies mussten beide Mannschaften jüngst leidvoll feststellen. Gut mitgespielt, aber am Ende standen Niederlagen zu Buche. Doch sowohl die Verantwortlichen beim TSV Ebensfeld als auch die der DJK Lichtenfels stecken noch längst nicht den Kopf in den Sand, denn die zuletzt gezeigten Leistungen geben Hoffnung auf Besserung – und etwas Zählbares. Die Ebensfelder hielten beim Spitzenreiter SV Merkendorf mit und kassierten in einem offenen Schlagabtausch erst in der 84. Minute das 1:2. Noch schlimmer erging es dem Aufsteiger aus Lichtenfels, der gegen die DJK Bamberg II einen 0:2-Rückstand ausglich und durch einen umstrittenen Elfmeter in der Nachspielzeit noch mit 2:3 unterlag.

Im Kellerduell spricht die Erfahrung für die Ebensfelder und torgefährliche Akteure, die in der Offensive den Ausschlag geben können. Die DJKler haben bereits vier Spiele bestritten und dabei zwölf Gegentore kassiert. Die Gastgeber stehen mit acht Gegentreffern in drei Partien nicht viel besser da. Beide Teams sollten sich also in der Defensive stabilisieren. Luft nach oben haben beide Kontrahenten auch im Offensivbereich, was allerdings auch den bisherigen Gegnern geschuldet gewesen war. Wem gelingt nun der Befreiungsschlag?

TSV Meeder (7.) –

TSV Marktzeuln (11.)

Beide Mannschaften kehrten zuletzt jeweils mit einer 0:4-Niederlage von ihren Auswärtsspielen zurück. So stehen bei den Zeulnern weiter nur vier Zähler auf dem Konto. Nicht schlecht, aber ausbaufähig. Das Team von Spielertrainer Lukas Engelmann konnte in Ketschendorf nur knapp eine Halbzeit mithalten, in der auch die Torchancen nicht genutzt wurden. Danach kam, außer Gegentoren, nichts mehr. Beim Aufsteiger Meeder hängen die Trauben für die Marktzeulner hoch. Der heimische TSV verlor zwar seine beiden Auswärtsbegegnungen, schoss allerdings zu Hause in zwei Partien jeweils vier Tore, was zu Siegen reichte. Auf eigenem Platz gehen die Meederer wohl mit einem anderen Selbstvertrauen in die Matches . Die Marktzeulner sind also gewarnt. Vor allem müssen Lukas Engelmann und Andreas Kremer treffsicherer als zuletzt auftreten, um die nächste Niederlage im Mittelfeldduell zu vermeiden.