Andreas Dorsch Schnell lokalisiert und behoben hatten gestern Vormittag die Mitarbeiter der städtischen Wasserversorgung und des Bauhofs einen Wasserrohrbruch unter der Staatsstraße in Etzelskirchen.

Wie Christof Himpel, Chef der Höchstadter Wasserversorgung, auf Anfrage des FT erklärte, war der Gussbügel eines auf der Hauptwasserleitung montierten Schiebers gebrochen. Das ausströmende Wasser suchte sich seinen Weg nach oben und sprudelte aus dem Deckel, was einer Anwohnerin aufgefallen war.

Vorübergehend Pflaster

Mit Horchgeräten ließ sich das Leck genau orten. Nachdem der Schulbus-Verkehr auf der Staatsstraße vorüber war, installierten Mitarbeiter des Bauhofs eine Baustellenampel und gruben die Straße auf. Der Schaden wurde behoben und das Loch wieder zugeschüttet. Die Fahrbahndecke wird jetzt im Bereich der Baugrube vorübergehend gepflastert, bis es im Frühjahr wieder heißen Asphalt gibt.

Wie Christof Himpel berichtet, habe es im Höchstadter Wasserleitungsnetz in diesem Winter schon einige Rohrbrüche gegeben. Verwunderlich ist für ihn dabei, dass die Lecks auch ohne große Frostperiode aufgetreten sind. Normalerweise gehen Schäden an der Wasserleitung mit frostigen Perioden einher.