Behinderungen durch die Bahn gehören seit Jahren zum Forchheimer Lebensgefühl. Waren es 2016 die zugeschüttete Unterführung am Bahnhof und die Behelfsbrücke, die zu spät errichtet wurde, sorgten heuer nicht funktionierende Aufzüge für Ärger. Versprochen war die Barrierefreiheit für den Jahresbeginn.Aber erst im Juni war mal ein Aufzug in Betrieb - probeweise. Dann funktionierten einen Tag lang sogar zwei Aufzüge. Dann war von der Bahn zu hören, die Bürger müssten sich mit dem barrierefreien Bahnhof bis zum Jahresende gedulden. Doch plötzlich funktionierten alle drei Aufzüge. Aber nur ein Wochenende lang. Dann waren wieder alle Aufzüge defekt. Sebastian Körber (FDP), Beauftragter für die Barrierefreiheit bei der Stadt Forchheim kritisierte dies als besonderen Schildbürgerstreich, weil es nach einem Umbau weniger Barrierefreiheit gibt als vorher. JH