Unter dem Motto "Laufen für Laurin" hatte sein Vater Oliver Frank aus Ahorn im Frühjahr eine Spendenaktion ins Leben gerufen, bei der möglichst viele Kilometer gesammelt werden sollten, die dann von einem Sponsor "ausgelöst" werden.
Das Geld benötigt die Familie für eine Therapie und verschiedene Hilfsmittel für Laurin. Der Junge ist zehn Jahre alt, aber auf dem körperlichen und geistigen Niveau eines Ein- bis Zweijährigen. Laurin leidet unter einer tiefgreifenden Entwicklungsstörung mit mittelgradiger geistiger Behinderung. Er zeigt autistische Züge, kann schlecht ein- und durchschlafen und hat erhebliche motorische Defizite. "Laurin hat bis heute keine Diagnose", bedauern die Eltern. Besonders betroffen macht der Fall, da Laurins Mutter an Multipler Sklerose und Morbus Crohn leidet.
Mehrere Marathon- und Hindernisläufe hat Oliver Frank absolviert - zwischendurch selbst außer Gefecht, da ein Allergieschock zu Lähmungen im Gesicht, an Armen und Beinen führte. "Noch ein letzter Lauf. Einmal noch Zähne zusammenbeißen, dann haben wir es geschafft", sagt Oliver Frank, der mehrmals in der Woche eisern trainiert. Eine ganze Reihe von Sportgruppen und Hindernisläufern aus Coburg und ganz Deutschland haben sich ihm angeschlossen.
Auf die außergewöhnliche Geschichte wurde jetzt auch das MDR-Fernsehen aufmerksam. Ein Filmteam besuchte die Familie am Mittwoch und wird den Beitrag am Samstag, 2. Dezember, bei der Live-Übertragung des Getting Tough 2017 in Rudolstadt einspielen. Geplant ist gegen 16 Uhr. nel

Weiter Infos unter: www.Laurin-Frank.de