Klaus Peter Söllner bleibt für weitere drei Jahre Vorstandsvorsitzender der Energieagentur Oberfranken e.V. mit Sitz in Kulmbach. Die Mitgliederversammlung bestätigte den Kulmbacher Landrat am Montag ...
Klaus Peter Söllner bleibt für weitere drei Jahre Vorstandsvorsitzender der Energieagentur Oberfranken e.V. mit Sitz in Kulmbach. Die Mitgliederversammlung bestätigte den Kulmbacher Landrat am Montag einstimmig in seinem Amt. Stellvertreter bleiben, ebenfalls auf einstimmigen Beschluss, Söllners Landratskollegen Hermann Hübner aus Bayreuth und der Forchheimer Landrat Hermann Ulm. Für den ehemaligen Coburger Landrat Michael Busch, der seit wenigen Tagen dem Bayerischen Landtag angehört, rückt nun Landrat Karl Döhler aus Wunsiedel als dritter Stellvertreter nach.
Insgesamt gehören dem Vorstand der Energieagentur Oberfranken 17 Mitglieder an. Das Gremium soll ganz bewusst die Viefalt der fränkischen Energiewelt abbilden: Vom Netzbetreiber Bayernwerk über regionale Stadtwerke, Ökostrom-Pioniere und Bürger-Energiegenossenschaften sind dort bis zum Bund Naturschutz, Kaminkehrern, Photovoltaikunternehmern oder Energieberatern alle Gruppen vertreten, die sich um die Umsetzung der Energiewende kümmern. Energieberaterin Stephanie Kollmer aus Bayreuth wurde ebenfalls in den Vorstand berufen; sie ist dort die einizige Frau.
Söllner ging auf die Energiepläne der neuen Bayerischen Staatsregierung ein. Der Koalitionsvertrag von CSU und Freien Wählern enthalte einen Passus zur Gründung einer Landes-Energieagentur, die mit 20 Millionen Euro ausgestattet werden solle. Er wolle dafür sorgen, dass man bei der Verteilung dieser Mittel an der Kulmbacher Energiegentur "nicht vorbeikommen" werde, so Söllner. red