Der Gemeinderat von Kleinsendelbach hat über den Antrag zur Errichtung eines Hofs mit Kultur- und Übernachtungsscheune in der Nähe vom Sportplatz beraten. Dort planen die Bauwerber den teilweisen Umbau bestehender Nebengebäude zu einer Begegnungsstätte für Jung und Alt, die auch die Möglichkeit zur Übernachtung und Bewirtung von Teilnehmern vorsieht.

Zwölf Übernachtungsgäste

Für maximal zwölf Personen besteht eine Übernachtungsmöglichkeit. 40 Personen können bewirtet werden, wodurch das Vorhaben baurechtlich noch nicht als Sonderbau betrachtet werden kann und somit nach dem vereinfachten Baugenehmigungsverfahren zulässig ist. Die vorgesehene Bauweise soll den Bestandsbau erhalten. Nur der Innenbereich wird neu genutzt werden.

Durch die geplante Nutzung sei mit einer Steigerung des Publikumsverkehrs zu erwarten, gaben die Räte zu bedenken. Auch der verstärkte Zufahrtsverkehr führe voraussichtlich zu einer Lärmintensivierung für die Nachbarn.

Die vorgesehenen zwölf Stellplätze sind wohl ausreichend. Dennoch empfiehlt das Gremium den Bauwerbern, zu prüfen, ob zusätzliche Stellplätze auf den Grundstücksflächen geschaffen werden können, nachdem der vorgesehene Innenhof als Parkfläche für die Räte als zu klein angesehen wird. Abschließend stimmte das Gremium dem Vorhaben einstimmig zu.

Die Ausweisung neuer Bauflächen soll Wachstum ermöglichen. Die Gemeinderäte stimmten dem vorgelegten Planentwurf für den Bebauungs- und Grünordnungsplan "Bergäcker" in Schellenberg zu. Seit 2017 bis zum heutigen Zeitpunkt haben sich Bauwerber für die Gemeinde Kleinsendelbach als baulandsuchend gemeldet. Es besteht daher ein erhebliches Interesse an der Ausweisung von Bauland.

Bauen an der Erlanger Straße

Die Eigentümer von Grundstücksflächen entlang der Erlanger Straße am Ortsausgang Richtung Steinbach fragten in einem Antrag an den Gemeinderat an, ob die Ausweisung der Grundstücke dort als Bauland im Rahmen einer Bauleitplanung und mit Anpassung an den Flächennutzungsplan möglich wäre. Die Flächen dort sind zum Teil schon als gemischte Bauflächen und Wohnbauflächenerweiterung vorgemerkt. Dem Antrag stimmte das Gremium einstimmig zu und beschloss die Aufstellung eines Bebauungsplans im Bereich der Flurnummern 75 und 75/2.

Bauleitverfahren "Hofäcker

Anschließend beauftragte der Gemeinderat den wirtschaftlichsten Anbieter, das Planungsbüro BFS für Städtebau und Bauleitplanung aus Bamberg mit der Durchführung des Bauleitverfahrens für das Gebiet "Hofäcker" und das Büro Team 4 aus Nürnberg mit der Erstellung der Grünordnung und des Umweltberichts.

Anbau für die Feuerwehr

An der Ostseite des Feuerwehrhauses in Kleinsendelbach soll ein Anbau mit 5,87 Meter mal 15,39 Meter Größe entstehen. Mit der Erstellung einer Genehmigungsplanung war im Dezember 2019 bereits die Planwerkstatt Rosbigalle und Glauber beauftragt worden. Die Kosten für den Anbau setzte das Büro mit 116 377 Euro an. Da nicht zu erwarten ist, dass die Baugenehmigung noch in diesem Jahr erteilt wird, werden die Baukosten erst 2021 anfallen. Einstimmig billigten die Räte die vorgelegten Pläne.

Der geringe Wasserdruck im Ortsteil Schellenberg macht es erforderlich, dass für die Sicherstellung der Löschwasserversorgung der Bau eines Löschwasserbehälters dringend erforderlich ist.

In Abstimmung mit der Feuerwehr wurde ein Behältervolumen von 100 Kubikmetern als notwendig erachtet. Der Behälter wird in den Erdboden auf der Flurnummer 835 in Schellenberg versenkt und erhält eine für Feuerwehrfahrzeuge befahrbare Erdüberdeckung mit Saugrohr zur Löschwasserentnahme. Die Baukosten werden mit 38 043 Euro angesetzt. Der Gemeinderat stimmte den vorgelegten Plänen zu.