Eine kulturelle Nutzung der Lagarde-Kaserne ist machbar - das wollen die Organisatoren des Projekts "Machbar" beweisen. Und das haben sie bereits getan mit einer zehntägigen Veranstaltungsreihe Ende Oktober/Anfang November. Nun geht es weiter mit Teil 2 dieses Projekts vom 30. November bis 10. Dezember.
Hinter "Machbar" steckt der AStA Bamberg e.V., das Freiwilligenzentrum Carithek und "Kontakt - Das Kulturprojekt" mit dem Ziel, die Lagarde Kaserne kulturell zu beleben und somit den Stadtteil Bamberg-Ost lebendiger zu gestalten. Gefördert vom Bayerischen Sozialministerium soll durch bürgerliches und kulturelles Engagement ein vielfältiges Programm für alle Generationen entstehen - von Musik, Tanz und Theater bis hin zu Workshops und Vorträgen. Das Projekt dient als Kulturwerkstatt, bei der alle Bürger aufgefordert sind, mitzugestalten, um die Möglichkeiten und Grenzen des Geländes zu ergründen.


Schwierige Erschließung

Da die Erschließung der Lagarde-Kaserne mit einem hohen infrastrukturellen Aufwand verbunden ist - Stromkabel müssen verlegt und mobile Toiletten aufgestellt werden - findet die kulturelle Nutzung in Blöcken statt. Bei der ersten Veranstaltungsreihe standen vor allem die Begegnung zwischen den Menschen und ein generationenübergreifendes Lernen im Vordergrund. In der zweiten Runde vom 30. November bis 10. Dezember werden nun verschiedene Künstler und Kulturschaffende aus Bamberg gemeinsam die Räumlichkeiten bespielen. Neben allerhand Musik gibt es unter anderem eine Ausstellung von Freigeist, die Premiere des Stückes "Das weltberühmte Wohnschlafzimmer" vom WildWuchs-Theater, eine interkulturelle Disco, naturwissenschaftliche Experimente für Kinder, einen Wintermarkt und Tanzworkshop, sowie Lesungen und Diskussionen. Das genaue Programm ist unter www.machbar-bamberg.de zu finden.
"Wir freuen uns, dass uns wieder ein sehr spannendes und abwechslungsreiches Programm erwartet. Die hohe Zahl an unterschiedlichen Veranstaltern beim zweiten Machbar-Block zeigt die Wichtigkeit unseres Projekts und das große Interesse an einer kulturellen Nutzung der Kaserne", meint Helene Hohmann von Machbar. Im nächsten Jahr soll es mit weiteren Terminen weitergehen. red