Biobauer Michael Greim aus Marktschorgast , der seinen Betrieb entsprechend dem Demeter- Anbau bewirtschaftet, hat sich spezialisiert auf die Zucht der schwarzen und roten Angus-Rinder. Dadurch hat er sich im Rahmen der Mutterkuhhaltung für die Fleischproduktion entschieden. Er besuchte mit seiner Mannschaft die 6. Landestierschau der Fleischrinder in Moosbach in der Oberpfalz. „Es war keine leichte Aufgabe“, sagte Greim, „die fünf Tiere halfterführungsfähig zu machen. Das erforderte eine Woche lang täglich ein bis zwei Stunden Training. Dann mussten die Tiere mit einem großen Hänger nach Moosbach transportiert werden.“ Es hat sich gelohnt. „Mit einem schwarzen Jungrind, das Kirsten Feulner geführt hatte, gewannen wir einen Klassensieg“, strahlte der Bauer. Und erzählte weiter: „Wir konnten bei der Betriebssammlung einen Reserve-Landessieger erringen. Da waren wir mit fünf Rindern und einem Bullen vertreten. Bei der Nachzuchtschau stellten wir den Landessieger. Da waren wir mit vier Töchtern des Bullen Limit.ba siegreich. Dafür verlieh uns Finanzminister Albert Füracker eine Züchtermedaille in Silber.“

Alisa Greim und Lukas Achner beteiligten sich am Jungzüchterwettbewerb. Mit ihren Angusrindern belegten die beiden gute Plätze. Für ihre Teilnahme am Jungzüchter- Vorführwettbewerb bei der 6. Bayerischen Landestierschau 2022 erhielten beide eine Urkunde und einen Pokal aus den Händen des Finanzministers.

Die Erfolge beruhen auf der Mutterkuhhaltung. „Die ist“, wie Michael Greim erläuterte, „eine Rinderhaltungsform, bei der das Kalb um die zehn Monate bei seiner Mutter bleibt. Die Kühe werden dabei nicht zur Milchproduktion gehalten, sondern um ihre Kälber zur Fleischproduktion aufzuziehen. Angus ist eine Rasse, die sich ausgezeichnet für diese Rinderhaltung eignet, und ihr Fleisch ist durch die Marmorierung besonders.“ Prei.