Aufruf des LBV: Bitte Mehlschwalben melden

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Eine Mehlschwalbe an ihrem Nest. LBV/Hans-Joachim Fünfstück
Eine Mehlschwalbe an ihrem Nest. LBV/Hans-Joachim Fünfstück

Ein Sommerhimmel ohne große Schwärme von Mehlschwalben, die dort in atemberaubenden Flugmanövern nach Insekten jagen? Bis vor wenigen Jahrzehnten undenkbar! Die Flugkünstler, die die ihre Lehmnester an den Außenwänden von Häusern bauen, waren überall in Dörfern und Städten zu bewundern.

Doch Mehlschwalben sind selten geworden. Die Hauptursache dafür ist: Kaum noch ein Hausbesitzer duldet die kunstvoll errichten Nester an seiner Gebäudefassade – so bleibt den Vögeln, die früher als Glücksbringer galten, fast kein Raum mehr zum Brüten. Außerdem finden sich immer weniger Insekten als Nahrung in der Luft. Darum wird die Mehlschwalbe mittlerweile auf der Roten Liste als „gefährdet“ eingestuft.

Die Kreisgruppe Kulmbach im Landesbund für Vogel-und Naturschutz will nun etwas für den gefährdeten Vogel tun, für neue Domizile werben und dort, wo schon Nester da sind, die Nistmöglichkeiten ausweiten helfen. Dazu müssen die Aktiven aber vorhandene Brutplätze kennen und sind dabei auf die Mithilfe möglichst vieler Vogelfreunde angewiesen.

Der LBV Kulmbach bittet deshalb: Bitte teilen Sie uns Ihnen bekannte Nistplätze mit – entweder als Standort auf Google Maps oder als Adresse. Auch wenn Sie den konkreten Neststandort nicht kennen, aber regelmäßig Schwalbenschwärme sehen, ist der Naturschutzverband für Informationen sehr dankbar. Meldungen können erfolgen per Mail unter kg-kulmbach@lbv.de oder auf der Facebook-Seite des LBV Kulmbach.  red