Der FSV Krum steht in der Bezirksliga am Sonntag (15 Uhr) vor einer Herkules-Aufgabe, denn mit FT Schweinfurt kreuzt der Spitzenreiter beim Tabellen-13. auf. Die DJK Dampfach (12.) ist beim Aufsteiger in Dettelbach (8.), der nur einen Zähler mehr auf dem Konto hat, gefordert. Dettelbach/Ortsteile - DJK Dampfach

Zweimal ohne Gegentor blieb in den vergangenen beiden Duellen die DJK Dampfach. Aber offensiv drückt der Schuh. Vor allem an Kaltschnäuzigkeit fehlt es. Patrick Winter, Dampfachs Torjäger vom Dienst der letzten Jahre, hat erst einen Treffer auf dem Konto und fehlte zuletzt zweimal auf Grund seiner Flitterwochen. Oliver Mützel muss wegen seines Platzverweises im ersten Spiel heute (14 Uhr) ein letztes Mal zuschauen.

"Wir sind aktuell offensiv sehr dünn besetzt und nutzen zudem unsere Chancen nicht", weiß DJK-Coach Steffen Rögele.

Auch beim Aufsteiger Dettelbach bessert sich die Personalsituation kaum. Dennoch möchten die Dampfacher dem Neuling die erste Saisonniederlage beibringen. In bisher drei Duellen gelangen dem Team aus dem Landkreis Kitzingen ein Sieg und zwei Unentschieden. "Mut macht mir, dass unsere Defensive zuletzt stabil stand und wir vorne immer unsere Chancen bekamen. Leider haben wir sie nicht so genutzt wie erwünscht. Das ändert sich hoffentlich am Samstag", geht Rögele guten Mutes in das fünfte Saisonspiel. FSV Krum - FT Schweinfurt Die zweitmeisten Gegentore hat mit deren zwölf der FSV Krum auf dem Konto. Jüngst schenkten die Forster dem FSV vier ein. Und ausgerechnet jetzt gastiert mit den Freien Turnern kein Geringerer als der Überflieger der letzten Wochen im Zeiler Ortsteil. Mit 20 Toren, von denen alleine Dominik Popp acht erzielte, schoss der Aufsteiger in den ersten vier Partien aus allen Rohren und besiegte unter anderem Gochsheim und Oberschwarzach. "Das ist schon eine Hausnummer. Sie haben in den letzten Jahren, als es bergab ging, sehr viel richtig gemacht. Nun haben sie eine sehr schlagkräftige, junge Truppe", zollt Krums Vorsitzender Marco Schorr dem Kontrahenten großen Respekt. Auch Yannik Saal steche heraus aus einer Mannschaft, die auch defensiv bisher nur wenig zugelassen hat. Denn nur drei Gegentore sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache.

"Allerdings werden wir uns nicht hinlegen und sagen: ,Schießt uns ab‘", so Schorr, der natürlich weiß, dass alles gegen seine Krumer spricht. Zudem sei die Mannschaft verunsichert und spiele nicht frei auf. Selbst im Pokal bei der unterklassigen SG Donnersdorf reichte es nur zu einem 3:1. Auch Krums eigentlicher Knipser Felix Hart, der letzte Saison noch 15 Mal traf, braucht nach seiner vierwöchigen Abwesenheit noch Zeit. Dennoch hofft der Vorsitzende auf eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den Vorwochen. "Die Jungs müssen sich jetzt von Spiel zu Spiel verbessern und sich die Sachen hart erarbeiten. Dann kommen wir auch dort unten raus", vertraut Schorr der Mannschaft.