Bürgermeister Jens Korn ( CSU ) informierte in der Stadtratssitzung am Montag über erhebliche Schäden nach den Niederschlägen der Vorwoche an der Straße nach Langenau. Dort wurden unter anderem die „Flickstellen“ ausgeschwemmt. Der Landkreis wird Wasser im Bereich der Kreisstraße durch einen Graben ableiten. Diese Straße ist seit vielen Jahren eine Herausforderung für den Bauhof. Der Stadtrat wird sich mit der rund zwei Kilometer langen Strecke beschäftigen müssen.

Wie Geschäftsleiter Christoph Hohlweg berichtete, sei man am Thema Fremdwasseruntersuchung dran. Dies werde aber wahrscheinlich über das Jahresende hinausgehen. Beim alten Schulhaus Wolfersgrün geht es nur langsam vorwärts, als nächster Schritt müsse die Garage abgerissen werden. Beim Anwesen Schützenstraße 7 ist die Ausführungsplanung fast fertig, die Ausschreibung wird anschließend getätigt.

Der Stadtrat nahm die Jahresrechnung 2020 zur Kenntnis. Der Gesamthaushalt belief sich auf 8 543 263 Euro. Der Schuldenstand konnte um knapp 500 000 Euro auf 5,2 Millionen Euro gesenkt werden.

Seitens des Stadtrates gab es auch keine Einwände zu der von der katholischen Kirchenverwaltung vorgelegten Jahresrechnung 19/20 sowie des Haushalts 20/21 für die Kindertageseinrichtungen. Jens Korn berichtete, dass in einem gemeinsamen Gespräch im Vorfeld grundsätzliche Fragen geklärt wurden. Vor dem kommenden Haushalt soll es wegen bevorstehender Investitionen weitere Gespräche geben. Der Stadtrat stimmte den Sanierungsvorhaben der Eheleute Nicolas und Katrin Pyka für das Anwesen Ailastraße 30 im Rahmen des Interkommunalen Förderprogramms der Interessengemeinschaft „Oberes Rodachtal“ zu.

Das Vorhaben liegt innerhalb des Sanierungsgebietes und stellt eine Aufwertung des Ortsbildes dar. Seitens der Sanierungsberatung wird das Sanierungsvorhaben als förderfähig erachtet.

In der Sitzung wurde bekanntgegeben, dass die Stadt Wallenfels ihren Haushalt mit den bekannten Auflagen vom Landratsamt Kronach genehmigt bekommen hat.

Ludwig Dietz dankte dem Bauhof für die schnelle und effektive Hilfe bei seinem Anwesen. Er sprach aber gleichzeitig die „Kleinarbeiten“ bei ihrer Tour an. Die Friedhofsmauer und das Leichenhaus in Neuengrün müssen in irgendeiner Form saniert werden.

In Wallenfels gibt es ein reges Interesse an Bauplätzen von auswärtigen Bürgern, freute sich der Bürgermeister.