Karl-Heinz Hofmann

Als erfreulich sah es Bürgermeisterin Angela Hofmann in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses der Stadt Kronach an, dass inzwischen ein Antrag auf den Neubau einer öffentlichen WC-Anlage am Landesgartenschau-Gelände vorliegt. Die Rathauschefin betonte, dass man dafür in der Nähe der Seebühne und unweit vom Kinderspielplatz, unmittelbar am Cafe Seebühne, ein geeignetes Grundstück der Stadt ausgesucht habe.

Stadtplaner Gerber ergänzte, das Gebäude werde etwa zehn Meter lang, fünf Meter breit und vier Meter hoch und erhalte ein Pultdach. Es werden demnach zwei WC, ein Urinal und ein barrierefreies WC installiert. Außerdem ist Platz für die Einlagerung von Utensilien für den Bauhof eingeplant.

Für Winfried Lebok ( CSU ) handelt es sich nicht um einen günstigen Standort, er sei zu weit weg vom Brennpunkt. Dagegen sprach Martina Zwosta (FL) von einem optimalen Standort, vor allem auch wegen der Nähe zum Kinderspielplatz. Gerber ergänzte, dass man nur circa 60 Meter von der Seebühne entfernt sei.

Gleich mit vier Anträgen auf Vorbescheid für private Bauanträge musste sich der Ausschuss befassen. Dabei konnte ein Antrag auf den Neubau eines Einfamilienhauses in Friesen, der noch in April-Sitzung für Kopfzerbrechen gesorgte hatte und vom Bauherrn zurückgezogen worden war, diesmal das gemeindliche Einvernehmen erhalten. Einzig Klaus Simon ( SPD ) sprach sich dagegen aus, da sich seit der letzten Sitzung nichts Wesentliches am Antrag und am Baugrundstück geändert habe. Auch wurden keine Behörden eingeschaltet, die Unterlagen zur Sitzung waren zu spät gekommen und im Rats­informationssystem gab es keine Hinweise. Er monierte, die Vorgehensweise verstoße gegen den Gleichheitsgrundsatz.

Zugestimmt wurde auch einem Wohnhausneubau mit Dreifachgarage in Fischbach, einer Nutzungsänderung für einen Friseursalon in Höfles und dem Neubau von zwei Einfamilienhäusern in Gehülz .

Einhellig befürwortet wurde ein Antrag des Lucas-Cranach-Campus-Kommunalunternehmens. Der Antrag sieht die Ausschmückung der Fensterfront an der Güterstraße vor. Stadtplaner Gerber begrüßte dies als optische Aufwertung. Matthias Simon (FW) freute sich über die Idee, die die gesamte Front aufwerte.

Schließlich verwies Martina Zwosta auf den schlechten Zustand eines Gehweges am Inneren Ring am Kreuzberg. Die Fußgänger könnten demnach noch trockenen Fußes ein Stück des Gehweges laufen. Bürgermeisterin Hofmann versprach, man werde sich um Abhilfe kümmern.