Nach einer Pause im letzten Jahr sollte in Knellendorf wieder ein Maibaum stehen, dachte Helmut Böhnlein, der Vorsitzende der freiwilligen Feuerwehr . Doch das ist gar nicht so einfach. Eine Festlichkeit wie 2018 und 2019 ist wegen Corona nicht möglich. Und dass sich die Feuerwehr zum Maibaumaufstellen trifft, ist unter den jetzigen Bedingungen verantwortungslos. Deshalb beschloss Böhnlein, spontan zu handeln: Er stellte eine Birke, mit roten und weißen Bändern geschmückt, auf. Gespendet wurde der Baum von der Familie Lauterbach aus Bierberg. Drei Meter musste Böhnlein den Stamm kürzen, um ihn alleine aufstellen zu können. Doch nun steht er – klein, aber fein – und soll die Knellendorfer erfreuen. Eine Birke wurde deshalb für diesen Zweck ausgewählt, weil es eigentlich nicht zu vertreten ist, in Borkenkäferzeiten eine gesunde Fichte für einen Maibaum zu opfern. Und in einigen Teilen Frankens ist es Tradition, zum 1. Mai eine Birke aufzustellen. Foto: privat