Auf die geplanten Baukosten von 900 000 Euro für die Kita Windheim erhält die Gemeinde Steinbach am Wald 490 000 Euro aus FAG-Mitteln, dem Sonderinvestitionsprogramm sowie von der Erzdiözese . Dies entspricht einer Förderquote von 54 Prozent. Für die Kita Buchbach beträgt die Förderung 490 000 Euro auf die Baukosten von 1,025 Millionen und somit 47 Prozent. Die Vergabe der Gewerke erfolgt bei der Gemeinderatssitzung am 8. Dezember. Man hofft auf einen Baustart im April 2022 und eine einjährige Bauzeit . Die Bewilligung einer Förderung von 740 000 Euro auf eine Bausumme von 2,005 Millionen Euro für die Kita Steinbach ging bereits im Juli ein. Die Förderung von 37 Prozent ist niedriger, da hier viel im Bestand saniert wird. Die Kita soll bis September ’22 fertig sein.

Erschließung wäre zu aufwendig

Seit 1997 gibt es das Baugebiet „Stöckig“ in Windheim, das nach damaliger Planung über zwei Straßen erschlossen werden sollte: Die östliche Erschließungsstraße („Oberer Stöckig“) wurde inzwischen hergestellt, nicht aber die Verbindungsstraße vom Oberen Stöckig und die westliche Erschließungsstraße („Unterer Stöckig“). „Die ,Untere Stöckig’ ist seit 24 Jahren unbebaut. Das lässt darauf schließen, dass dieses Baugebiet für die Bevölkerung unattraktiv ist“, erklärte Bürgermeister Thomas Löffler ( CSU ) bei der Gemeinderatssitzung am Montagabend. Da nun ein Bauantrag für den Bebauungsplan (das Grundstück würde an der noch nicht gebauten Erschließungsstraße liegen) eingegangen war, stand der Bau der Straße zur Diskussion. Die für die Erschließungsstraße erforderlichen Grundstücke befinden sich nicht im Gemeindebesitz. Auch im Einfahrtsbereich der Erschließungsstraße besitzt man nur einen circa vier Meter breiten Grundstücksstreifen. Da diese Breite wohl nicht ausreichend wäre, würden Grundstückszukäufe von Nachbarn notwendig. Die Erschließung des Baugebiets durch den Kanal würde sich ebenfalls als schwierig und kostenintensiv erweisen.

Einstimmig beschloss das Gremium den Erlass einer Satzung für eine Veränderungssperre für den Bebauungsplan sowie dessen Überplanung nach den aktuellen städtebaulichen Vorstellungen. Dem vorliegende Bauantrag auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage im Bereich Stöckig wurde das gemeindliche Einvernehmen daher nicht erteilt, da er sowohl dem Bebauungsplan als auch den künftigen planerischen Vorstellungen widerspricht und die Erschließung mit Wasser- und Abwasserleitungen nicht gesichert ist.

Zur Schaffung weiterer Baurechte in Hirschfeld wird das Baugebiet „Wicklein“ erweitert. Auch in Buchbach werden durch die Erweiterung des Bebauungsplanes „Langenbach“ weitere Baurechte geschaffen.