Das Duo Hinrichs und Hladek machten den Anfang nach monatelanger Pause beim VHS-Musikring. Unter dem Motto „Göttlicher Funke – Schubert und Beethoven “ startete man am Samstag damit, die coronabedingt ausgefallenen Konzerte nachzuholen. Mit der Ouvertüre zur Diebischen Elster machten Daja Leevke Hinrichs mit der Traversflöte und Stefan Hladek mit der Gitarre auch den Anfang des kurzweiligen Auftritts.

„Heimlich im Stillen hoffe ich wohl selbst etwas aus mir machen zu können, aber wer vermag nach Beethoven noch etwas zu machen?“, klagte einst der junge Schubert. So sehr sich Schubert zu dieser Zeit (1797 bis 1828) an Beethoven abarbeitete, so sehr bewunderte er ihn und ließ sich von seiner Musik inspirieren. Auch Beethoven schätzte die Arbeit Schuberts, doch trotz des gegenseitigen Interesses und obwohl beide in der gleichen Stadt lebten, kam es nie zu einem persönlichen Treffen. Im Programm des VHS-Musikrings begegneten sie sich in ihren Werken in der außergewöhnlichen Besetzung für historische Flöte und Gitarre. Werke wie das Potpourri aus Beethovens beliebtesten Werken oder „Das Fischermädchen Allegretto“, das „Ständchen Moderato“ sowie die „Traubenpost Andante con sentimento“ erklangen im Kreiskulturraum in zeitgenössischer und aktueller Bearbeitung. Vor dem Hauptwerk „Sonata a-moll, D. 821 Arpeggione“ von Franz Schubert , gab es auch zwei Solostücke der beiden Musiker . Daja Leevke Hinrichs spielte auf der Querflöte „Valse de Schubert/ Beethovens Sehnsuchts-Walzer“ von Anton Bernard Fürstenau und Stefan Hladek gab „Etude e-moll op. 6 No. 11“ von Fernando Sor zum Besten.