Der Sportverein Viktoria Kehlbach hat viel vor, wie der wiedergewählte Vorsitzende Kim Apel in der Jahreshauptversammlung bekanntgab. So sollen Flutlichtmasten auf dem Hauptplatz installiert und neue Tore angeschafft werden. Ein Knutfest und Rasenpatenschaften sind ebenso in Planung. Ob der in die Jahre gekommene Tennisplatz zu einem Spielplatz umfunktioniert werden kann, muss noch abgeklärt werden. Und im sportlichen Bereich steht der Aufstieg des SVK auf der Agenda.

Eingangs berichtete Apel von den Auswirkungen der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr. Bei den Fußballern sei der Spielbetrieb eingestellt worden. Das Sportheim sei geschlossen gewesen, Geburtstagsfeiern, viele Veranstaltungen, das Starkbierfest und vor allem die 70-Jahr-Feier mit Sportfest hätten nicht stattfinden können. Lediglich zur Kirchweih sei mit Einschränkungen ein Minibetrieb möglich gewesen. Stattdessen habe man eine neue Begrüßungstafel an der Zufahrt zum Sportgelände aufgestellt und im Sportheim einige Gerätschaften erneuert.

Die Sportheimbewirtung läuft laut Vorsitzendem dank der Fußballer problemlos. Zurzeit habe der Verein 156 Mitglieder. „Bei euch kann man spüren, dass das Vereinsleben in guten Händen ist“, sagte Zweite Bürgermeisterin Monika Barnickel. Mit Werner Vetter rief sie den SV dazu auf, an der 800-Jahr-Feier Kehlbachs im nächsten Jahr mitzuwirken. Für eine Chronik würden dringend Fotos, Berichte und Anekdoten jeder Art gesucht.

Sehr erfreut war Spielleiter Wolfgang Welscher über die Entwicklung der Fußballmannschaft in der B-Klasse 4. Ziel sei der Aufstieg in die A-Klasse . Spielertrainer Kevin Pfalz und die beiden Neuzugänge Marius Werth und Frank Löffler aus Windheim hätten sich bestens eingefügt.

In ihrem Kassenbericht zeigte Anja Welscher die problematische finanzielle Entwicklung im Corona-Jahr 2020 auf. Auf der einen Seite seien Einnahmen weggebrochen, auf der anderen Seite Ausgaben gleichgeblieben oder sogar gestiegen. Revisor Florian Neubauer war mit ihrer umfangreichen Arbeit sehr zufrieden. wvk