Mit einem zweiten Anlauf zur Satzungsneufassung hat die Ortsgruppe Nordhalben des Frankenwaldvereins (FWV) bei seiner Jahresversammlung wieder ein erfolgreiches Jahr abgeschlossen.

Vor rund 30 Anwesenden im Gasthaus Wagner stellte Obmann Michael Wolf einen weiteren Zuwachs um fünf auf nunmehr 260 Mitglieder fest. Das Totengedenken galt dem langjährigen Wegewart Anton Ströhlein.

Im zweiten Corona-Jahr war es möglich, zwölf Veranstaltungen mit 453 Teilnehmern durchzuführen. Höhepunkte waren die Vier-Tage-Fahrt nach Böhmen, die Wander- und Kulturreihe „Burgstall-Trilogie“ und die Karpfenfahrt in den Aischgrund. Bei elf Wanderungen liefen 217 Teilnehmern gemeinsam 906 Kilometer.

Wanderwartin Anja Wunder berichtete über die Unterhalts- und Markierungsarbeiten bei zwei Arbeitseinsätzen und über die Vorbereitung für die Nachzertifizierung der „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“. Ein weiteres „Frankenwald-Steigla“ in Nordhalben soll heuer etabliert werden.

Gute Wahrnehmung

40 Objekte in der näheren und weiteren Umgebung, die bei den Touren zu Fuß oder bei Fahrten besichtigt wurden, listete Kulturwart Hans Blinzler auf. Eine gute Wahrnehmung in den verschiedenen Medien mit positiver Resonanz auf die Aktivitäten konstatierte Öffentlichkeitswart Norbert Neugebauer.

Nahezu ausgeglichene Einnahmen und Ausgaben wies Kassenwartin Anette Daum nach, die Prüfung ergab eine einwandfreie Kassenführung. Ihr und der gesamten Obmannschaft wurde die einstimmige Entlastung erteilt.

Für die bereits im Vorjahr angegangene Satzungsneufassung war ein nochmaliger Beschluss erforderlich, nachdem das Vereinsgericht den ersten beanstandet hatte. Die vorgeschlagenen Änderungen wurden nunmehr aufgenommen. Die Neuregelungen stellte der Obmann dar; sie betreffen hauptsächlich redaktionelle Änderungen. Im Funktionärsbereich ersetzt der Kulturwart den bisherigen Naturschutzwart, der Wart für Öffentlichkeitsarbeit ist nun auch Teil der Obmannschaft. Der bisherige, jedoch nicht benötigte Ausschuss wurde gestrichen.

Lob für rührigen Verein

In seinem Grußwort lobte der Zweite Bürgermeister Ludwig Pötzinger die FWV-Ortsgruppe als „rührigsten Verein Nordhalbens“.Er attestierte eine besonders gute Pflege und Markierung der Wanderwege.

In der Vorschau hob Obmann Wolf die vom Kulturwart vorbereitete Wanderserie „Lost-Places-Quartett“ hervor. Am 20. und 28. August führt er zu vier bereits vor langer Zeit aufgegebenen Besiedlungsorten in der Umgebung Nordhalbens.

Die nächste Familienwanderung mit Anmeldung findet am Samstag, 21. Mai, statt. Der Start ist um 14 Uhr an der Skihütte mit anschließender Einkehr beim dortigen Sommerfest der „Glubberer“. nn