Die Kreisverbände der Jungen Union (JU) Kronach und Lichtenfels haben dieser Tage zu einer gemeinsamen Wanderung eingeladen. Der Kronacher Kreisvorsitzende Marius Bittner und seine Lichtenfelser Amtskollegin Eva Spielvogel freuten sich über die zahlreichen Mitglieder die teilnahmen. Darunter war auch der oberfränkische Bezirksvorsitzende Markus Oesterlein. Die Wanderung führte die Teilnehmer auf den Ebnether Berg. Den hatten die Veranstalter als Ort für die Wanderung ausgewählt, weil dort die gemeinsame Landkreisgrenze verläuft und zudem einige Sehenswürdigkeiten in der Nähe sind: der Ebnether Felsenkellern (Kreis Lichtenfels), der Pfersag-Wasserfall

(Landkreisgrenze) sowie die Teufelsbrücke in der Marktgemeinde Küps (Landkreis Kronacher). Die in den Sandstein gehauenen Felsenkeller im Wald rund um den Burgkunstadter Stadtteil Ebneth bestehen seit Ende des 18. Jahrhunderts und dienten bis ins 20. Jahrhundert hinein als Lagerungsort für Lebensmittel. Um die Gesteinsformationen mit natürlichen Höhlen und Schluchten ranken sich seit jeher Mythen und Sagen, wiedie stellvertretende Kronacher Kreisvorsitzende Luisa Rebhan den Anwesenden berichtete.

Verlauf einer Stromverbindung

Energiepolitisch war die gemeinsame Wanderung ebenfalls interessant: Über dem Ebnether Berg verläuft der Ostbayernring , eine fast 300 Kilometer lange Stromverbindung durch die Regierungsbezirke Niederbayern, Oberpfalz und Oberfranken. Da die alte Leitung wegen der Einspeisung erneuerbarer Energien regelmäßig an die Grenzen ihrer Kapazität stoße, werde ein großer Abschnitt des Ostbayernsrings seit 2020 neu gebaut, so auch auf dem Ebnether Berg, berichtete Bittner. „Mit der Trassenführung parallel zur bestehenden Leitung wurde eine gute Lösung gefunden, die Rücksicht auf die Anwohner nimmt“, zeigte sie sich zufrieden. Nächster Punkt war der Pfersag-Wasserfall, den das bayerische Landesamt für Umwelt als Geotop und Naturdenkmal ausgewiesen hat, wie Eva Spielvogel berichtete. Der vom Bach Nassbrunnen gespeiste Wasserfall ist rund zwei Meter hoch. Dritte Sehenswürdigkeit auf der zehn Kilometer langen Tour war die Teufelsbrücke. red