Der heimatgeschichtliche Arbeitskreis organisiert ein Konzert mit Maik Förner und seiner Panflöte zur Finanzierung der „Mättela“-Sanierung. Das gab Bürgermeister Jens Korn in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Egersmühle bekannt. Es bestehe dringender Handlungsbedarf, das „Mättela“ werde von Willi Keim aus Roßlach, einem echten Fachmann auf diesem Gebiet, restauriert. Die Kosten betragen laut Korn über 3800 Euro.

Vorsitzender Franz Behrschmidt will die Wallenfelser Raiffeisenbank und die Sparkasse um Spenden bitten. Außerdem finde am Samstag, 28. August, um 17 Uhr – je nach Wetterlage neben der Turnhalle oder in der Pfarrkirche – ein Konzert mit Maik Förner statt, dessen Erlös der Restaurierung zugutekommen soll. Der Panflötenspieler habe sich spontan bereiterklärt, mitzuhelfen.

Zudem würden ab sofort Bierträger mit sechs Flaschen „Wallnfelse Seidla“ verkauft, erhältlich seien diese bei Michael Förner, Selzachtal 2.

In seinem Jahresbericht freute sich Franz Behrschmidt, dass der 17. Wallenfelser Heimatkalender mit dem Motto „Wallenfelser Allerlei“ bei der Bevölkerung wieder sehr gut angekommen sei. Auch an den Wallenfelser Büchern, dem Eger-Buch, den Kirchenführern und den Haus- und Floßzeichen bestehe reges Interesse. Zurzeit digitalisiere Thomas Weiß Dias und Fotos, die dem Verein zur Verfügung gestellt wurden.

Bürgermeister Jens Korn gab bekannt, dass seitens der Stadt ebenfalls schon alte Fotos digitalisiert wurden und es vielleicht eine Überlegung wert wäre, die beiden Archive zu verbinden.

Auch für 2022 soll wieder ein Kalender erstellt werden, wieder unter dem Thema „Wallenfelser Allerlei“. Genug Fotos sind laut Vorsitzendem vorhanden.

Zu einer ersten Kalenderbesprechung lud Behrschmidt am 29. August um 17 Uhr bei ihm zu Hause ein.

Jens Korn dankte dem Verein für die geleistete Arbeit und hob besonders Franz Behrschmidt hervor, der mit dem Bericht über die in Wallenfels während des Krieges versteckte Jüdin Interessantes ausgegraben habe. Korn sagte auch, dass die Renovierungen in Wallenfels nicht abreißen. Als Beispiel nannte er die Reupoldsbergkapelle, bei der ein Riss entdeckt worden sei, der dringend geschlossen werden muss.

Markuskapelle ein Sanierungsfall

Michael Förner berichtete über die Markuskapelle, die ebenfalls dringend einer Sanierung bedürfe. Der Bürgermeister sagte zu, mit der Besitzerin in Kontakt zu treten.

Werner Stumpf fragte an, warum in der Pfarrkirche kein Kirchenführer ausliege. Michael Stumpf erwiderte, dass aufgrund der Pandemie alle Schriften aus der Kirche entfernt wurden. sd