Die Vorsitzende des Volkstrachtenvereins „Zechgemeinschaft“ Neukenroth , Bettina Rubel, gab in der Hauptversammlung bekannt, dass die Pandemiezeit vor allem für weitere Verbesserungen in der Zecher-Halle genutzt wurde. Besonders dankbar sei man dabei für die Hilfen über die Investitionszuschüsse „Neustart Kultur“.

Die Vorsitzende berichtete, dass nach den Faschingsveranstaltungen alle weiteren Veranstaltungen abgesagt werden mussten. Auch im Herbst habe man nach einer abgespeckten Kirchweih und dem „Eich“ schon wieder schließen müssen. Mit dem digitalen Weihnachtskalender und dem Verteilen von Weihnachtsplätzchen an Senioren sei das Jahr ausgeklungen. Sehr gut angenommen wurde auch der Einkaufs- und Bringservice der Zecher-Jugend in den Lock-Down-Zeiten.

Zweiter Vorsitzender Holger Bogdanski stellte die Maßnahmen vor: Es waren Renovierungen im Außenbereich notwendig, der Gastronomiebereich musste coronakonform umgestaltet werden, die Voraussetzungen für Open-Air-Veranstaltungen wurden verbessert, die IT-Infrastruktur erweitert, der Infektionsschutz installiert, und die pandemiebedingte Erweiterung bzw. Veränderung der Nutzfläche umgesetzt.

„Durch die Investitionen ist die Halle in eine höhere Qualitätsstufe gelangt“, zeigte sich auch Bürgermeister Rainer Detsch begeistert. Gemeinsam mit den beiden Vorsitzenden durfte er Silvia Rebhan und Georg Nickol für langjährige aktive Arbeit im Vereinsausschuss auszeichnen.

Die Spartenberichte fielen sehr kurz aus, jedoch wurden bereits die Planungen für die nächste Saison definiert. Mit der Kirchweih will man nun starten und die Veranstaltungen in der Halle wieder aufnehmen. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und können mit allen Veränderungen in der Halle die Pandemie-Konzepte für Veranstaltungen umsetzen“, verkündete die Vorsitzende Rubel. Die Nachfragen für Veranstaltungen in der Zecher-Halle steigen wieder stark. jb