Brauereien produzieren Desinfektionsmittel, das Landestheater näht Mundschutzmasken, Homeoffice ist in vielen Firmen kein Problem mehr. Die Corona-Krise führt zu spannenden Ideen und unkonventionellen Lösungen. Die Hochschule Coburg startet deshalb heute, Dienstag, die Aktion "Coburg contra Corona".

Jeder kann Fragen einbringen oder gemeinsam mit anderen Lösungen finden: Eltern, die ihre Kinder besser beim Lernen zuhause unterstützen wollen. Selbstständige, die neue Wege suchen, ihre Dienstleistungen anzubieten. Pädagogen, Kreative, Informatik-Studierende.

Verena Blume und ihr Team vom Projekt Creapolis der Hochschule Coburg haben die Aktion ins Leben gerufen und organisieren sie gemeinsam mit Zukunft.Coburg.Digital. Als Vorbild dient die Initiative der Bundesregierung "Wir vs. Virus". Unter diesem Motto konnten Menschen aus ganz Deutschland zwei Tage lang Projekte anstoßen, die helfen, die Herausforderungen der Corona-Krise zu meistern. Das soll es nun in Coburg geben. Ab heute kann jeder seine Vorschläge einreichen oder sich für die Arbeit in den Lösungs-Teams anmelden. Jeder ist willkommen, unabhängig von Alter oder Ausbildung. Ab dem 6. April arbeiten die Teams dann an den Aufgaben. Die Zusammenarbeit erfolgt digital - auf einer Online-Plattform. Alle Informationen und die Anmeldung gibt es im Intenet unter www.hs-coburg.de/coronaprojekt. red