Wie bereits im Frühjahr, während des ersten Lockdowns, ist die Tourismusbranche stark von den neuerlichen Einschränkungen und Maßnahmen betroffen. Auch die Rhöner Direktvermarkter spüren die Folgen hautnah: Fehlender Absatz der regionalen Produkte über die Gastronomie bedeutet auch fehlender Umsatz bei Erzeugern und Produzenten, heißt es in einer Pressemitteilung der Rhön GmbH.

Dienststellen geschlossen

Auch die Rhön GmbH ist unmittelbar von den neuen Maßnahmen betroffen. So bleiben die Dienststellen der Rhön GmbH seit Montag bis voraussichtlich Ende November für den Publikumsverkehr geschlossen. Davon betroffen sind sowohl die Tourist-Informationen auf der Wasserkuppe und im Landratsamt Bad Neustadt als auch das gesamte Bruder-Franz-Haus.

Für telefonische Beratungen sind die Mitarbeiter der Rhön GmbH täglich, von 10 bis 17 Uhr, unter der Service-Nummer 0800/971 97 71 erreichbar. Lediglich im Biosphärenzentrum Rhön Haus der Schwarzen Berge in Oberbach ist der RhönLaden mit regionalen Produkten und Kuchen zum Mitnehmen täglich, von 10 bis 17 Uhr, geöffnet. Hier bleiben das RhönCafé und die Ausstellung geschlossen. Dennoch arbeitet die Rhön GmbH als Destination-Management-Organisation weiter. Touristische Anfragen und Prospektbestellungen werden weiterhin bearbeitet.

Bewährte Strategien

Für die Dachmarken-Partner belebt Stephanie Meinecke, Abteilungsleitung Dachmarke der Rhön GmbH, gemeinsam mit ihrem Team bereits bewährte Strategien wieder. So stellen sie auf der Website www.marktplatzrhoen.de wieder eine Übersicht der aktuellen Serviceangebote der Partnerbetriebe zur Verfügung.

Hier werden beispielsweise gastronomische Angebote gelistet. Wer bietet einen Liefer- oder Abholservice an? Wo kann ich vorbereitete "Genusspakete" für die Fertigstellung zu Hause bekommen? Alle Betriebe, die hier noch ihre Angebote platzieren möchten, können sich direkt per Mail an info@dachmarke-rhoen.de wenden.

Die Gastronomie ist ein wichtiger Arbeitgeber in der Region und prägt das touristische Angebot der Rhön. Durch das Wegbrechen gastronomischer Angebote sind auch die Erzeuger unmittelbar betroffen. Mehr denn je kommt es nun auf die Verbraucher an.

Denn sie können "ihre" Gastronomen und damit auch die Erzeuger direkt unterstützen - in dem sie die Liefer- und Abholangebote nutzen, Gutscheine kaufen und von den einzelnen Angeboten erzählen.

Denn wer möchte nach dem Lockdown nicht wieder regional essen und feiern können? Vor Ort bei regionalen Wirten, die einfach nur eines wollen: ihre Gastgeber sein, heißt es abschließend in der Pressemeldung. red