Kombimodell verbindet Ausbildung und intensive Sprachförderung

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Das Bild zeigt (erste Reihe, von rechts) Schulleiter Hans-Jürgen Lichy, fünf Auszubildende, stellvertretenden Geschäftsführer IHK zu Coburg Björn Cukrowski sowie (zweite Reihe, von links) Leiter Berufliche Bildung IHK zu Coburg Rainer Kissing, Fachbetreuer für Sozialkunde-Berufsintegration Manfred Loch, Fachbetreuer für Wirtschaftswissenschaften Rainer Sagasser, Ausbildungsakquisiteur IHK zu Coburg Merouane Qsiyer, fünf Auszubildende und Klassenleiterin Oberstudienrätin Katrin Gloss. Foto: IH...
Das Bild zeigt (erste Reihe, von rechts) Schulleiter Hans-Jürgen Lichy, fünf Auszubildende, stellvertretenden Geschäftsführer IHK zu Coburg Björn Cukrowski sowie (zweite Reihe, von links) Leiter ...
Das Bild zeigt (erste Reihe, von rechts) Schulleiter Hans-Jürgen Lichy, fünf Auszubildende, stellvertretenden Geschäftsführer IHK zu Coburg Björn Cukrowski sowie (zweite Reihe, von links) Leiter Berufliche Bildung IHK zu Coburg Rainer Kissing, Fachbetreuer für Sozialkunde-Berufsintegration Manfred Loch, Fachbetreuer für Wirtschaftswissenschaften Rainer Sagasser, Ausbildungsakquisiteur IHK zu Coburg Merouane Qsiyer, fünf Auszubildende und Klassenleiterin Oberstudienrätin Katrin Gloss. Foto: IH...

Auch in Oberfranken suchen viele Unternehmen händeringend Fachkräfte. Einen Teil dieser Nachfrage könnten Geflüchtete decken. Vor allem sprachliche, aber auch fachsprachliche Defizite gefährden oft de...

Auch in Oberfranken suchen viele Unternehmen händeringend Fachkräfte. Einen Teil dieser Nachfrage könnten Geflüchtete decken. Vor allem sprachliche, aber auch fachsprachliche Defizite gefährden oft den Erfolg einer dualen Ausbildung. Deshalb kooperiert bei dem bayernweit einmaligen Kombimodell "1+2" die IHK zu Coburg mit der Staatlichen Berufsschule Lichtenfels bereits zum zweiten Mal. Im Schuljahr 2018/19 startete eine Klasse des Kombimodells in Lichtenfels mit ausgezeichnetem Erfolg. Heuer konnte Merouane Qsiyer, Ausbildungsakquisiteur für Flüchtlinge bei der IHK zu Coburg, wieder elf Flüchtlinge und sechs Betriebe für dieses Modell begeistern.

Die 1 im Projektnamen steht für ein zusätzliches Jahr Ausbildung, die 2 für die reguläre zweijährige Dauer des Ausbildungsberufs Fachlagerist. Im ersten Jahr sind die Auszubildenden an drei Tagen pro Woche in der Berufsschule Lichtenfels. Dabei erhalten sie neben einer intensiven Sprachförderung erste Einblicke in die Fachsprache der Logistik. An den restlichen zwei Tagen sind sie im Betrieb. Ab dem zweiten Jahr besuchen die Azubis eine reguläre Fachklasse für Fachlageristen und erhalten an einem zusätzlichen Tag Sprachförderung. Im dritten Jahr verbringen sie drei Tage im Betrieb und zwei Tage in der Berufsschule, wobei ein Tag der Sprachförderung und Prüfungsvorbereitung dient. red