Der Forchheimer FDP-Landtagsabgeordnete Sebastian Körber fordert in einer Pressemitteilung eine Öffnungsperspektive für oberfränkisches Gastgewerbe.

Er begründet dies so: "Oberfranken hat weltweit die meisten Brennereien und die höchste Dichte an Brauereien, Bäckereien und Metzgereien. Für die Fränkische Schweiz ist der Tourismus ein bedeutender Wirtschafts- und Standortfaktor. Hotels und Gaststätten sind ein Jobmotor und leisten über Steuereinnahmen einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung der öffentlichen Haushalte." Wenn Andrea Luger, die Bezirksvorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga für Oberfranken, davon spreche, dass die Covid-19-Pandemie eine "Katastrophe" für die örtliche Gastronomie sei, müsse die Politik mehr tun als eine bloße Mehrwertsteuersenkung - zeitlich befristet bis 30. Juni 2021 - zu propagieren.

Der Landtagsabgeordnete Sebastian Körber sagt: "Die FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag hat mit ihrer flexiblen Corona-Exit-Strategie eine echte Perspektive für die Menschen in Oberfranken und Bayern geschaffen. Ich bin davon überzeugt, dass Wirtshäuser, Restaurants und Cafés unter Einhaltung strenger Abstands- und Hygienevorschriften wie räumlicher Abstand zwischen Gästen, Schutz der Mitarbeiter, Desinfektionsvorschriften und maximalen Besuchergrenzen zum 4. Mai wieder öffnen könnten."

Die Mehrwertsteuersenkung sei notwendig und richtig, in der gegenwärtigen Situation allerdings ein Placebo: "Sieben Prozent von Null ist immer noch Null." Die Senkung müsse auch nach 2021 fortbestehen. red