Seit drei Jahrzehnten werden die Kirschbäume auf dem Wurmerich vom Obst- und Gartenbauverein betreut und gepflegt. Und Jahr für Jahr wird die Kirschenernte auch "versteigert". Dieses Jahr fiel das Ern...
Seit drei Jahrzehnten werden die Kirschbäume auf dem Wurmerich vom Obst- und Gartenbauverein betreut und gepflegt. Und Jahr für Jahr wird die Kirschenernte auch "versteigert".
Dieses Jahr fiel das Ernteergebnis sehr klein aus. Dabei hatten die Bäume im April reichlich geblüht und Spaziergänger oder Radfahrer freuten sich über das Frühlingsbild. Der Spätfrost machte wenige Wochen später die Hoffnungen zunichte. Lediglich ein paar Bäume am Ortsrand trugen hell- und dunkelrote Kirschen. Zum Ernten braucht man eine Leiter.
Arnulf Hausdörfer, der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins
Nüdlingen, sowie Vereinskassier Günter Haub, freuten sich, dass zwei Interessenten zur "Versteigerung" erschienen waren.
Geteilt durch zwei
Helmut Rittmeyer aus Münnerstadt und Ekkehard Simon aus Bad Kissingen warfen einen Blick auf den ersten Baum mit dem größten Ertrag und kamen überein, sich die Ernte zu teilen. Das "Kaufangebot", zusammen acht Euro, wurde von Günter Haub sofort akzeptiert.
Frostschäden
Der Vorsitzende des OGV zeigte sich erfreut, dass trotz der Frostschäden die Versteigerung nicht ausfallen musste. Vielleicht sieht die Situation im kommenden Jahr wieder ganz anders aus.