Der Verein Naturpark Fränkische Schweiz-Frankenjura war auf dem Infotag der Naturparke im Bayerischen Landtag in München zu Gast. Jeder der 19 bayerischen Naturparke präsentierte sich mit einem Stand mit Informationen zu den Kernthemen und regionalen Köstlichkeiten. Dabei ging es vor allem um den Austausch zwischen Landtagsmitgliedern und den Naturparken.

Die Naturparke präsentierten sich mit Infoständen und stellten zwei bis drei Kernthemen aus dem Gebiet vor. Der Naturpark Fränkische Schweiz-Frankenjura stellte das Kletterkonzept, die Orchideenvielfalt und die Streuobstwiesen am Stand vor. Dazu wurden neben dem fränkischen Champagner "Charlemagner" auch Saftschorlen von der Streuobstinitiative Hersbruck gezeigt.

Begrüßt wurden die Vertreter der Naturparke von der Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU), vom Eichstätter Landrat Anton Knapp (CSU) sowie der Eichstätter Landtagsabgeordneten Tanja Schorer-Dremel (CSU). "Gelebter Natur- und Landschaftsschutz gehört in die Mitte politischer Aufmerksamkeit", sagte die Landtagspräsidentin Aigner. Zahlreiche Abgeordnete aus den bayerischen Wahlkreisen und der Umweltminister Thorsten Glauber (FW) aus Pinzberg nahmen sich im Anschluss noch Zeit für Diskussionen mit den Naturparkvertretern. Seit 2018 sind durch die Naturoffensive Bayern 40 Ranger in den bayerischen Naturparken eingestellt worden. Sie dienen als Mittler zwischen Mensch und Natur und "erklären die Welt direkt vor unserer Haustür", wie Tanja Schorer-Dremel bemerkte. Die Ranger sind auch wichtige Akteure bei der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Durch gezieltes Informieren werde die Wertschätzung der Natur nachhaltig verbessert.

Für die Zukunft ist vom Freistaat weitere Unterstützung der Naturparke geplant. So sollen unter anderem die Naturparkzentren ausgebaut werden. red