Bad Staffelstein — Die Laboruntersuchungen der Wasserproben, die am 21. August von der Polizei nach einem Fischsterben in der Lauter entnommen worden waren, brachten keine Hinweise auf einen Verursacher. Im August waren rund 100 Forellen und Mühlkoppen im Bachlauf zwischen dem Parkplatz des Staffelberg-Centers und der Angerstraße verendet. Die toxikologische Untersuchung führte das Bayerische Landesamt für Umwelt aus, sie liegen dem Wasserwirtschaftsamt Kronach vor. Die Fische wurden anatomisch-pathologisch sowie auf Parasitenbefall untersucht, das Wasser auf chemische Schadstoffe. Dabei ergaben sich weder Hinweise auf Fischerkrankungen noch auf Giftstoffe. Somit bleibt die Möglichkeit einer natürlichen Ursache: Es könnte auch sein, dass die Tiere aufgrund der trocken-heißen Witterung im August durch kurzfristig auftretenden Sauerstoffmangel ums Leben kamen. ME