Am dritten Sonntag im September führte die älteste Wallfahrt der Pfarrei St. Maria Magdalena die Herzogenauracher Katholiken wie in den vergangenen Jahren auch in diesem Jahr nach Gößweinstein. Seit mehr als 350 Jahren begeben sich Herzogenauracher Gläubige auf den Weg in den Wallfahrtsort in der Fränkischen Schweiz.
Um 6.30 Uhr erteilte Kaplan Sebastian Schiller den Reisesegen in der Stadtpfarrkirche St. Maria Magdalena, danach erfolgte die Abfahrt mit dem Bus. Um 9 Uhr zelebrierte Pater January das Wallfahrtsamt in der Wallfahrtskirche. Statt der Predigt wurde ein Hirtenbrief des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick zur Umgestaltung der Pfarreienstruktur bis zum Jahr 2022 verlesen.
Im Anschluss an die Messfeier wurde von den Gläubigen der Kreuzweg gebetet. Nach der Verabschiedung am Nachmittag erfolgten der Auszug und die Rückfahrt mit einem Zwischenstopp in Weilersbach zu einer Andacht. Zurück in Herzogenaurach wurden die Pilger vom Geläut der Kirchenglocken empfangen und in die Stadtpfarrkirche geleitet, wo sie mit dem Schlusssegen ihre Wallfahrt zum Abschluss brachten.