Josef Hofbauer

Die Schließung des Katharinenspitals zur Jahresmitte habe erhebliche Auswirkungen auf die Haushaltsplanung der Pfründnerstiftung, erklärte Kämmerer Detlef Winkler. Die wegbrechenden Einnahmen, die Abbruchkosten und die Abfindungen des Personals von insgesamt 1,5 Millionen Euro führten zu einer negativen Gesamtbilanz. Insgesamt summiert sich der "Verlust" auf 2,29 Millionen Euro.
Um den Wirtschaftsplan auszugleichen, müsse die Stiftung in diesem Jahr rund 1,61 Millionen Euro zuschießen. Die Gesamteinnahmen gingen von über zwei Millionen auf 114 000 Euro zurück. Aus dem Verkauf von Inventar des Pflegeheimes wurden bislang 984  000 Euro eingenommen.
Andererseits bleiben Ausgaben. Zins und Tilgungen für langfristige Kredite müssen weiter bedient werden. Auch Versicherungen müssen weiterhin bezahlt werden.