Seine Jahreshauptversammlung ließ sich der "Musizierkreis gehobener Unterhaltungsmusik" genussvoll schmecken: Im "Café am Markt" wurde zur Kaffeestunde geschlemmt, den Rechenschaftsberichten gelauscht, entlastet, gewählt und geehrt. In der Führungsriege blieb alles beim Alten: "Ich mach's ja gerne", sagte Karl Mechtold, der wiedergewählte Vorsitzende. Genauso gern machten alle bisherigen Vorstandsmitglieder mit, sie wurden alle einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Geehrt wurden für zehn Jahre Mitgliedschaft Gertrud Ramsauer mit der Ehrennadel in Bronze und für 25 Jahre Mitgliedschaft mit der Ehrennadel in Silber Heidrun Helfricht und Karin Kinder.

Als anstehende Termine genannt wurden der 17. Mai mit der Kaffeehausmusik im Gasthaus Gunsenheimer in Meilschnitz, am 16. August ist die Busfahrt und am 23. Januar 2021 das Neujahrskonzert.

Schon beim letzten Neujahrskonzert, dem absoluten Höhepunkt des Vereinsjahrs, hatten sich die Orchestermitglieder in der Mehrzweckhalle an der Heubischer Straße wieder in die Herzen der Besucher gespielt, berichtete der Vorsitzende. Ihre treue Fan-Gemeinde bescherte ein volles Haus. "Bei diesem Konzert legten wir noch ne Schippe mit beliebten Operettenmelodien drauf", so der Vorsitzende. "Das ist eins der besten Konzerte", zeigte sich auch der musikalische Leiter Norbert Luche begeistert.

Ebenso erfreute die 9. Kaffeehausmusik im Gasthaus Gunsenheimer im Rahmen des Puppenfestivals das Publikum. Möge dies auch weiterhin so bleiben, wünschte Mechtold. Der Vorsitzende dankte den Orchestermitgliedern sowie Leiter Norbert Luche für das Engagement sowie die intensiven Proben. Zu allen Präsentationen habe Christine Luche mit ihrer herausragenden Moderation und netten, lehrreichen Anekdoten durch das Programm geführt.

60 Mitglieder zähle der Musizierkreis derzeit. Die gemeinsame Busfahrt mit dem Tanzsport Coburg habe die Geselligkeit bereichert.

"Aus meiner Sicht verlief das Jahr äußerst erfolgreich", sagte der musikalische Leiter Luche. Die Kaffeehausmusik sei ganz auf das Puppenfestival abgestimmt gewesen. "Für uns waren das durchweg neue Stücke, die wir aus unserem umfangreichen Archiv entnommen haben und die sich hinterher als echte Ohrwürmer entpuppten und die das Darbieten gelohnt haben." Die Besetzung sei, wie immer, im kleineren Rahmen gewesen, "aber eine sehr imposante und klangvolle Truppe", erinnerte Luche.

Überragender Erfolg

"Dass das Neujahrskonzert zu einem so überragenden Erfolg wurde, ist den tollen und sängerischen und darstellenden Künsten der drei Hauptdarsteller, den Solisten des Abends zu danken und dem sich selbst zu übertreffenden Orchester", verteilte Luche großes Lob.

"Es macht immer wieder viel Spaß, vor einer so großen Kulisse Programme darzubieten und auch auszusuchen." Das umfangreiche Archiv biete noch umfangreiche Schätze für nächste Konzerte. mvn