Der neue Ortssprecher für Ober- und Unterdornlach, Wadel und Bärnhof heißt Kai Schmidt. Der 29-jährige Feinwerkmechaniker-Meister setzte sich bei der Ortsversammlung in der Dreschhalle Oberdornlach mit 31 zu 23 Stimmen gegen Jürgen Kolinsky durch, der dieses Ehrenamt bis April bekleidet hatte.

Oberbürgermeister Ingo Lehmann (SPD) freute sich, dass 54 Bürger dem Aufruf der Stadt gefolgt waren. Den Antrag auf Wahl eines Ortssprechers hätten 69 der 124 Wahlberechtigten unterschrieben, das seien deutlich mehr als erforderlich gewesen wäre.

Der künftige Ortssprecher vertrete die Interessen des ehemals selbstständigen Stadtteils Oberdornlach mit den dazu gehörigen Ortsteilen. Er habe das Recht, an allen Sitzungen des Stadtrats und seiner Ausschüssen mit beratender Stimme teilzunehmen und Anträge zu stellen. Die Amtszeit ende am 30. April 2026.

OB Lehmann dankte dem bisherigen Ortssprecher Jürgen Kolinsky, der dieses Amt seit 2014 ausgeübt hatte. Auch erwähnte er dessen Vorgänger seit 1978: Heinrich Passing, Günther Schmidt, Ludwig Groß und Ludwig Thurn. Aus der Mitte der Versammlung gab es mehrere Wahlvorschläge, wobei sich am Ende nur zwei Männer zu einer Kandidatur bereit erklärten.

Jürgen Kolinsky blickte auf seine Amtszeit zurück. Er sei 2014 ambitioniert gestartet, als Nachfolger des sehr erfolgreichen Ludwig Thurn sei es für ihn aber nicht leicht gewesen, große Meilensteine zu setzen. Einen Wunsch hatte er auch noch: "Dass wir mehr miteinander anstatt übereinander reden!"

Kai Schmidt beschränkte sich auf eine kurze Vorstellung und versprach, für die Dorfgemeinschaft da zu sein.

Nach seiner Wahl betonte Schmidt, ein Ortssprecher für alle sein zu wollen: "Ich nehme das Amt sehr ernst und ich werde mich für die Wünsche oder Anträge der Bürger bei der Stadt und im Stadtrat einsetzen. Ich denke, dass auch die Zusammenarbeit mit der Stadt gut funktionieren wird."

Seine Hobbys Fahrradfahren und Schlagzeugspielen will Kai Schmidt aber auch in seinem Ehrenamt als Ortssprecher weiter betreiben. Rei.