von unserer Mitarbeiterin  Andrea Spörlein

Altendorf — "Was lange währt, wird endlich gut" - frei nach diesem Motto kann vielleicht die Suche nach einem Treffpunkt für die Jugendlichen der Gemeinde Altendorf umschrieben werden. Nun konnte zu diesem Zweck ein ausgegliederter Bauwagen übergeben werden. Die örtliche CSU hatte diesen schon im letzten Kommunalwahlkampf versprochen.
Altendorfs Bürgermeister Karl-Heinz Wagner (CSU) zeigte sich angetan, dass bei der ersten In-Augenschein-Nahme der eine oder andere zukünftige Nutzer bereits vor Ort war. Für ihn ist es wichtig, dass die "Jugendlichen in der Gemeinde einen Platz für sich bekommen und diesen auch nach ihren Vorstellung gestalten können".
Gleich hat man dann eine Facebook-Gruppe gegründet, um Gestaltungsideen auszutauschen und Termine kurzfristig zu koordinieren. Darüber hinaus haben einige Eltern spontan ihre Mithilfe und Unterstützung zugesagt.
In Abstimmung mit den gemeindlichen Jugendbeauftragten Bettina Knörrlein und Markus Heppt ist zuerst geplant, den Bauwagen zu reinigen. Danach ist die Außenfassade zu sanieren. Das Dach muss abgedichtet und morsche Bretter sollen ausgetauscht bzw. erneuert werden. Dann stehen Elektroarbeiten für die Innenbeleuchtung auf dem Plan. Über die Innenausstattung und die Farbgestaltung des Bauwagens hat man sich bis jetzt noch keine Gedanken gemacht.
Wenn alles fertig ist, soll er seinen geplanten Standort in der Nähe des Sportgeländes des FC Altendorf, zwischen Altendorf und Seußling, bekommen.