Die Junge Union Erlangen bittet die Arbeitsgruppe Bergsicherheit noch einmal, das diskutierte Alkoholausschank-Verbot zu überdenken und eventuelle Alternativen zu prüfen. Das teilt die JU in einer Pressemitteilung mit.

Die Junge Union Erlangen unterstützt die Absicht des leitenden Polizeidirektors Peter Kreisel, die Sicherheit des Erlanger After-Bergs bei einem eventuellen Berg 2021 zu verbessern. "Während wir die verstärkte Beleuchtung von Hotspots wie des Erlanger Bürgermeisterstegs als Präventivmaßnahme uneingeschränkt begrüßen, sehen wir jedoch das angedachte Verbot des Straßenverkaufs von Bars und Restaurant an der Hauptstraße ab 23 Uhr mit Skepsis und als sehr weitgehende Maßnahme an", so der JU Kreisgeschäftsführer Patrick Helmer.

Grund hierfür sei zum einen, dass die After-Berg-Gastronomie gar nicht die Kapazität hätte, um die Massen an Feiernden innen aufzunehmen. Auch könnten sich der Alkoholkonsum und damit potenzielle Konfliktherde von den klassischen After-Berg-Locations in abgelegenere Bereiche verlagern, die schwerer kontrollierbar sein dürften und zur zusätzlichen Belastung von Anwohnern führen könnten.

Viele Gastronomiebetriebe generieren zudem erst ab 23 Uhr einen großen Teil des Umsatzes und würden somit einer wichtigen Einnahmequelle beraubt. "Als Junge Union bitten wir daher das Gremium, noch einmal dieses angedachte Verbot zu überdenken und eventuelle Alternativen für mehr Sicherheit des After-Berg im Bereich der Hauptstraße zu diskutieren", so die Kreisvorsitzende Sophia Schenkel. red