und Birgit Jentsch Die Zeit der Baustellenvorbereitung ist endgültig vorbei. Monatelang hatten die Archäologen gegraben, dann wurde die Baugrube mit Unmengen von Bohrpfählen stabilisiert - alles Arbeiten, die im Vorfeld erforderlich waren. Seit Mittwoch kann man richtig was sehen: Die Arbeiter haben mit dem Betonieren der Bodenplatte begonnen - der Auftakt zum Rohbau fürs neue Rathaus.

130 Betonmischer waren für den ganzen Tag bis in die Nacht hinein angekündigt worden, um 850 Kubikmeter Beton in die Grube fließen zu lassen. Das ist wohlgemerkt nur der erste Streich, weitere 600 Kubikmeter sollen folgen. Zur Mittagsstunde waren schon mehrere Rechtecke auf der mit Stahlarmierung versehenen Bodenplatte mit Beton ausgegossen. Und mit Hochdruck ging's weiter.

Die Arbeiten waren gut vorbereitet und gingen flüssig voran. Große Staus durch die anliefernden Lastwagen waren nicht zu erkennen. Man hatte einen Kreisverkehr eingerichtet: Über den Steinweg ging's rein auf die Baustelle, über die Hintere Gasse wieder raus. Dazwischen waren drei Stellplätze eingerichtet. Von zweien wurde die Betonmischer entladen - der Beton floss entweder per Ausleger und Schlauch direkt in die Baugrube oder zunächst in Container, die der Kran dann in die Grube schwenkte. Und auf dem dritten Platz wurden die Fahrzeuge ausgewaschen.