Drei neue Coronavirus-Fälle sind am Freitag im Landkreis Kulmbach bestätigt worden. 33 der aktuell 67 nachweislich Infizierten sind innerhalb der vergangenen sieben Tage positiv getestet worden, damit sinkt der Inzidenzwert pro 100 000 Einwohner leicht auf jetzt 46,2.

Auch die Lage am Kulmbacher Klinikum hat sich entspannt, dort liegen jetzt nur noch zwei Covid-19-Patienten. Eine intensivmedizinische Betreuung benötigt im Moment niemand. Eine Person wird in einem Krankenhaus außerhalb des Landkreises Kulmbach stationär betreut.

In Quarantäne befinden sich momentan 103 Landkreisbürger. In den Teststrecken der Kulmbacher Abstrichstelle wurden gestern 71 weitere PCR-Testungen durchgeführt.

"Es ist erfreulich, dass die Sieben-Tage-Inzidenz wieder leicht sinkt", betont der Leiter des Krisenstabs, Oliver Hempfling. Entscheidend im Kampf gegen das Virus werde aber sein, "wie schnell wir die Impfquote erhöhen können".

Zwei Sonderimpfungen

Es sei daher selbstverständlich, dass sich der Landkreis Kulmbach am Wochenende an der bundesweiten Aktionswoche "#HierWirdGeimpft" mit zwei Sonderimpfaktionen beteilige, so Hempfling. "Die Impfung schützt. Das hilft jedem Einzelnen, aber auch der Allgemeinheit. Davon profitieren insbesondere diejenigen, für die eine Impfung noch nicht möglich ist, wie etwa Kindergarten- und viele Schulkinder. Wir hoffen daher, dass unser Angebot rege angenommen wird."

Impfwillige haben die Möglichkeit, sich heute von 8 bis 12 Uhr bei einem Besuch des Stadtsteinacher Bauernmarkts oder morgen von 13 bis 18 Uhr zum verkaufsoffen Sonntag in der Kulmbacher Innenstadt am Holzmarkt impfen zu lassen.

In Bayreuth meldet die Stadt eine Inzidenz von 28,4 und der Landkreis von 28,9. Der Kreis Lichtenfels (Inzidenz 48,0) freut sich derweil über eine Impfquote von 69,59 Prozent bei den vollständig Geimpften. Der Inzidenzwert im Landkreis Kronach liegt bei 42,2. red