Im Nachklang zum Bericht über den Bahnübergang "Weide" in Oberhaid, der ausführlich im Gemeinderat behandelt wurde, kamen Irritationen auf, wie viel Umweg Oberhaider Bürger nun in Kauf nehmen müssen, wenn der alte Bahnübergang aufgelöst wird und sie dann über die neu zu bauende Brücke in den Ortskern fahren müssen.

Tatsächlich ist die einfache Entfernung vom ehemaligen Bahnübergang bis zur neuen Brücke nur etwa fünfhundert Meter lang. Für diejenigen, die Richtung Bamberg fahren, fällt der Umweg damit kaum ins Gewicht. Die Autofahrer, die aber Richtung Ortskern oder Unterhaid unterwegs sind, müssen natürlich dann aber eine Schleife fahren und damit einen Umweg bis zu 1500 Metern in Kauf nehmen. Wenn es nach dem Willen der Gemeinde mit Bürgermeister Carsten Joneitis gegangen wäre, hätte man am altbewährtem Bahnübergang festgehalten und diese Umfahrung vermieden. Da die Deutsche Bahn offensichtlich aber an ihren Plänen festhält, ist die Befürchtung groß, dass Gemeinde und die Bürger jenseits des Bahnübergangs in diesen sauren Apfel beißen müssen. Hola