"Andere reden darüber, wir machen es einfach", so erklärt Bürgermeister Gerhard Wunder die Aktion der Blumenwiesen. Neben der Dorfverschönerung leisten sie dabei wertvolle Arbeit zur Erhaltung der Tier- und Pflanzenwelt.

Als Beitrag für die Erhaltung der Artenvielfalt gerade auch hier im Mittelgebirgsraum werden in Nurn und Steinwiesen Blumenwiesen angelegt. Entsprechende Grünflächen der Gemeinde werden als Blumenwiese angesät.

Die erste Fläche entsteht bei der neuen Grünanlage in Nurn. Die Gymnastikdamen haben sich bereiterklärt, bei der Bepflanzung und Gestaltung mitzuwirken. Sie wurden von Stefan Schuberth und den Marktgemeinderäten Jürgen Eckert und Markus Merkl unterstützt. Damit leisten sei einen aktiven Beitrag zur Ortsverschönerung und zum Klimaschutz.

Die Arbeit der "Grünen Engel" in Nurn ist ein Beispiel für aktive Bürgerarbeit, so Bürgermeister Gerhard Wunder. Er bedankte sich bei den Damen und bei Stefan Schuberth für ihren großen Einsatz und aktiven Beitrag. Die Gemeinde habe eine gewisse Anzahl von Saatgut erworben und wird nach und nach Blumenwiesen anlegen. Nicht nur in Nurn, sondern auch in Steinwiesen werden diese Flächen entstehen.

Der Bürgermeister bedankte sich auch bei den Paten für Grünanlagen, die Anlagen vor ihren Anwesen im Auftrag der Gemeinde pflegen. Nur wenn alle an einem Strang ziehen, könne man diesen wichtigen Beitrag für die Erhaltung der Tier- und Pflanzenwelt leisten.

Saatgut bei der Gemeinde

Wer Interesse an der Ansaat einer Blumenwiese hat, kann sich mit dem Markt Steinwiesen in Verbindung setzen und Saatgut erhalten. "Machen wir alle mit, damit unser Heimatort ein blühendes Beispiel im Zeichen der Umwelt und der Tier- und Pflanzenwelt wird", sagte Gerhard Wunder. sd