Eine längere Diskussion entwickelte sich im Gemeinderat von Pinzberg zum Antrag, ein denkmalgeschütztes Haus in der Hauptstraße von Pinzberg in unmittelbarer Nachbarschaft des Gasthauses umzubauen. Wo zwei Wohnungen sind, sollen es künftig fünf werden.

Da gerade in der Gemeinde ein Mangel an kleinen Wohneinheiten besteht, sehen die Räte hier auch eine Lücke. Die Diskussion verlief anschließend sehr wechselseitig. Die Planung sieht bei gutem Willen fünf Parkplätze vor. Nach gemeindlichen Richtlinien müssten es aber zehn sein. Die Parkplatzsituation erweist sich in diesem Bereich ohnehin als angespannt. Eine Ausnahmeregelung für Denkmalschutz wurde nicht vorgesehen.

Andererseits haben die Vertreter der Kommune ein großes Interesse, keinen Schandfleck in der Ortschaft entstehen zu lassen, weshalb sie dem Projekt positiv gegenüberstehen. Jetzt hat letztlich das Landratsamt Forchheim das letzte Wort.

Die letzte Gemeinderatssitzung des Jahres war geprägt von diversen privaten Bauanträgen. Seitens der Gemeinde teilte Bürgermeister Reinhard Seeber CSU/BB) mit, dass die Erschließungsplanung für das Baugebiet Eglsee in Pinzberg an das Ingenieursbüro Weyrauther, Bamberg, vergeben worden ist. Die Gemeinde sieht vor, nächstes Jahr mit der Erschließung des Gebietes zu beginnen. Schnell waren die restlichen Punkte abgehandelt. Gemeinderat Peter Andexinger wurde für die im März 2020 anstehenden Kommunalwahlen als Wahlleiter für die Gemeinde Pinzberg bestimmt, Bürgermeister Reinhard Seeber als sein Stellvertreter. Die Kommandanten der freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde stimmten ihren aktuellen Feuerwehrbedarf ab. Die Gemeinderäte genehmigten Anschaffungen für 11 454 Euro.

Der Rat billigte auch den Jahresantrag zur Städtebauförderung 2020, der mit 1,33 Millionen Euro ermittelt wurde. Für 2021 sind 1,25 Millionen Euro, für 2022 dann 320 000 Euro und für 2023 schließlich 360 000 Euro vorgesehen.

Wie in den letzten Jahren fördert die Kommune die Tätigkeit der Übungsleiter der DJK Pinzberg mit 1260 Euro, das ist die Hälfte der Gesamtkosten. Unverändert wird die Jugendarbeit in den verschiedenen Vereinen der Gemeinde mit zehn Euro/Kopf gefördert, mindestens jedoch mit 100 Euro.