Am vergangenen Wochenende fand die Wiedereinweihung des frisch sanierten Heimatmuseums in Bad Rodach statt. Die Pianistin Charlotte Ritz eröffnete die Feierlichkeiten mit einem Klavierstück. Jochen Grams, Zweiter Vorsitzender des Rückertkreises Bad Rodach, erschien als Ferdinand Berner (Gründer des Heimatmuseums) anno 1905. Katja Furnier, Vorsitzende des Rückertkreises Bad Rodach und Urgroßnichte von Ferdinand Berner, dankte allen Verantwortlichen und Mitwirkenden der Neugestaltung des Heimatmuseums.

Bürgermeister Tobias Ehrlicher übergab Geschenke an Hedda Hanft, die Organisatorin des zweijährigen Neugestaltungsprojektes, und an alle ehrenamtlichen Mitwirkenden und erläuterte die Pläne für den Einbau eines Fahrstuhls. Auch er dankte dem Team für die geleistete Arbeit, unter anderem für die Einrichtung der vier bestehenden Themenräume 1 - Stadtgeschichte, 2 - Textilien, Verschiedenes, Sonderausstellungen; 3 - Max Roesler, Siemens und Valeo sowie 4 - Rodach als Spielzeugstadt mit neuer Haba-Präsentation. Alle Verantwortlichen zeigten, wie stolz sie auf das Museum sind, das herausgeputzt ist. Die Stadt Bad Rodach und die Bürgerstiftung der Stadt Bad Rodach haben sich persönlich und finanziell mit eingebracht. Rainer Mattern sagte, Erhalt und Ausbau von Museen geschehe oft durch ehrenamtliches Engagement, und das sei sehr wichtig zum Erhalt des Bewusstseins der regional ausgeprägten Kultur.

Gegen 18 Uhr begann die Regionale Museumsnacht mit dem Thema "Grenzenlos", und viele Besucher verweilten im Museum, sahen sich Filme und Bilder von lokalen Künstlern an und erhielten somit einen expliziten Einblick in die Grenzöffnungen der lokalen Umgebung. Die Wiedereinweihung des lokalen Heimatmuseums und die Regionale Museumsnacht waren sehr gut besucht. red