Der Garten der neuen Erdenbürger des Lions Club Kronach hat Zuwachs bekommen. Eltern, Großeltern und Baumspender pflanzten am vergangenen Samstag in einer gemeinsamen Aktion weitere Obstbäume auf der Streuobstwiese unterhalb der Festung Rosenberg. Unter besonderen Hygienemaßnahmen begrüßten Erste Bürgermeisterin Angela Hofmann und Lions-Vizepräsident Fritz Maier insgesamt zehn Familien, die mit ihren Kindern die ausgewählten Obstbäume pflanzten und erste Erinnerungsfotos anfertigten.

"Angesichts des massiven Klimawandels mit absterbenden Fichtenwäldern auch im Frankenwald ist es ein Zeichen der Hoffnung und der Freude, wenn Familien die Geburt eines Kindes mit dem Pflanzen eines Baumes feiern. Sie schaffen damit eine enge Verbindung zwischen ihren Kindern und der Stadt Kronach, die jahrzehntelang halten soll", betonte Fritz Maier.

Erste Bürgermeisterin Angela Hoffmann zeigte sich sehr erfreut über den Anblick von künftig 110 Obstbäumen als wunderschönem Garten für große und kleine Erdenbürger an der Haingasse. "Die Stadt Kronach unterstützt dieses Projekt mit der stadteigenen Wiese sehr gerne, weil darin echter Familiensinn zum Ausdruck kommt und sich die Liebe der Bürgerinnen und Bürger zur Natur und zur Stadt Kronach zeigt", so Bürgermeisterin Angela Hofmann. "Heute werden Bäume gepflanzt, die Wurzeln schlagen, wachsen und später Früchte bringen sollen. Bäume als Freunde für uns Menschen", gab Angela Hofmann ihrer Hoffnung Ausdruck.

Unter fachkundiger Anleitung von Lionsmitglied und Stadtförster Ulrich Dautel sowie seinem Mitarbeiter Andreas Franz ging es zügig an die Arbeit. Für jeden Obstbaum war ein Pflanzloch und ein Anbinde-Stab vorbereitet. Die Kinder hatten viel Spaß beim Einfüllen der Pflanzerde, während meist die Väter für den richtigen Sitz des Apfel-, Birnen-, Kirschen- oder Zwetschgenbaumes verantwortlich zeichneten und die Mütter oder Großeltern erste Fotos anfertigten. Ein hochwertiges Namensschild aus Metall, hergestellt und gesponsert von der Fa. Sitec, wird jeden Baum und "sein Kind" unverwechselbar kennzeichnen.

Zum Schluss wurde mit einer Bio-Limonade und einem Korb voller Äpfel und Birnen in gebührendem Personen-Abstand auf das Wohl der Kinder und ihre Zukunft angestoßen. red