Die Bauleitplanung von Oberehrenbach beschäftigte intensiv den Gemeinderat von Leutenbach. Geplant ist ein Bebauungsplan im Bereich Angergasse. In einer Eigentümerversammlung gab es bereits eine Aussprache. Nach den Worten von Bürgermeister Florian Kraft (FW) gibt es bereits zwei Bauinteressenten. Eine Mehrheit der Grundstückseigentümer soll mit einer entsprechenden Planung einverstanden sein. Kraft wird mit einem Planungsbüro die nächsten Schritte einleiten.


Wasserschutz

Ebenfalls Oberehrenbach betrifft die Anpassung des Wasserschutzgebietes für die Weidebrunnenquelle. Es wurde ausgeweitet im Sinne des Schutzgebietskatalogs, um den strengeren Auflagen des Wasserwirtschaftsamtes gerecht zu werden. Mit einer Gegenstimme stimmte der Gemeinderat zu.
Positiv sieht der Gemeinderat eine mögliche interkommunale Zusammenarbeit der Kläranlagen im Landkreis Forchheim. Dabei ist die Gründung eines Dachverbandes gedacht. Das staatliche Wasserwirtschaftsamt hatte dies auf der letzten Klausurtagung der Bürgermeister angeregt und darauf hingewiesen, dass 2020 verschärfte Änderungen für die neun Abwasserentsorger des Landkreises zu erwarten seien.
Im Verbund, unter der Federführung der Stadtwerke Forchheim, könnte man rationeller arbeiten, das gilt auch bei Anschaffungen, schlicht Synergien schaffen. Der Gemeinderat Leutenbach hat beschlossen, sich an einer Studie zu beteiligen, um eine bessere Entscheidungsgrundlage zu haben.
Bei einer Verkehrsschau der Gemeinde zusammen mit einem Vertreter des Landratsamts und der Polizeiinspektion Ebermannstadt wurden zwei neuralgische Stellen geprüft. Ein Bürger hatte in der Kirchehrenbacher Straße von Leutenbach angeregt, eine Ampelanlage zwischen der Staatsstraße, Einmündung Friedhof und der Einmündung zum Köppel zu installieren. Die Engstelle auf dieser Strecke sei auch problematisch für Fußgänger. Der Antrag wurde bei der Begehung nicht angenommen.


Gehsteig nicht machbar

Ein Gehsteig sei zwar erstrebenswert, die enge Umgebung lasse aber einen Bau derzeit nicht zu. Der Gemeinderat will das Thema aber im Auge behalten. Zum anderen gab es bei der Bürgerversammlung in Ortspitz die Anregung, die Geschwindigkeit der Kreisstraße zwischen Mittelehrenbach und Thuisbrunn im Bereich der Einmündung nach Ortspitz auf 70 km/h zu begrenzen. Die Frage war hier, ob langsamere Verkehrsteilnehmer wie Traktorfahrer, die von einer gegenüberliegenden Feldstraße in die Kreisstraße einfahren, durch den schnell fahrenden Verkehr gefährdet werden. Letztlich regten die Verantwortlichen an, darauf Wert zu legen, dass die Sicht nicht behindert wird.
Eine endgültige Regelung gab es jetzt für den Antrag der Jagdgenossenschaft Mittelehrenbach für Ortspitz aus dem Jahre 2012. Dieser hatte im Nachhinein einen Zuschuss für Wegebaumaßnahmen auf einer Länge von einem Kilometer beantragt. Die Materialkosten und externen Maschinenkosten werden zur Hälfte übernommen. Der Gemeinderat macht klar, dass in Zukunft nur noch eine Bezuschussung möglich ist, wenn der Antrag vor der Leistung erfolgt und genehmigt wurde.
Schließlich will sich der Rat am Förderprogramm des Bundes für Breitband beteiligen.