Im Namen der Interessengemeinschaft (IG) "pro & contra Windpark Wachenroth" nimmt deren Sprecher Erich Weichlein Stellung zu den Äußerungen von Helmut König...
Im Namen der Interessengemeinschaft (IG) "pro & contra Windpark Wachenroth" nimmt deren Sprecher Erich Weichlein Stellung zu den Äußerungen von Helmut König, die dieser in seiner Eigenschaft als Kreisvorsitzender Höchstadt/Herzogenaurach des Bundes Naturschutz (BN) in dieser Zeitung getätigt hatte. Laut Weichlein bedürfen Königs Äußerungen in einigen Punkten der Richtigstellung. Vor allem seine wiederholten Aussagen, die IG verbreite Halbwahrheiten und Lügenmärchen, sei mittlerweile unerträglich:
1. Vernunftkraft e. V. ist kein Energiewendegegner, sondern - wie der Name schon sagt - ein Verein, der eine vernünftige Energiepolitik fordert. Vor allem wehrt sich der Verein Vernunftkraft gegen die allseits propagierte Meinung, dass es nur diesen einen Weg hin zu einer sauberen Energieerzeugung geben kann.
2.
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Die angesprochene Ärztegruppe ist nicht die BI Gegenwind Bad Orb sondern eine unabhängige Vereinigung von Ärzten mit dem Namen "Ärzte für Immissionsschutz" (AEFIS).
3. Zum Thema Schattenwurf sind die Vorwürfe besonders dreist. Wir haben die Daten dem Schattenwurfgutachten des Tüv Süd entnommen, das der Projektant selbst für die Genehmigung in Auftrag gegeben hat.
4. Zum Thema Infraschall: Welche Experten kann Herr König denn explizit nennen? Wir nennen außer AEFIS noch das Robert-Koch-Institut und den Deutschen Ärztetag, die in den Jahren 2007 und 2015 dringend zu weiteren Forschung bezüglich der gesundheitlichen Belastungen durch Infraschall aufgefordert haben. Daneben meldet die Ärztekammer von Wien Bedenken an.
Der führende Akustiker Australiens, Steven Cooper, hat in einem Versuch zusammen mit dem Pacific Hydro Cape Bridgewater Windpark nachgewiesen, dass ein Zusammenhang zwischen dem Infraschall von Windkraftanlagen und gesundheitlichen Beschwerden von Anwohnern besteht.
5. Uns wundert es, dass Herr König sich dermaßen in Sachen gesundheitlicher Beeinträchtigung hervortut, sein eigentliches Fachgebiet, den Naturschutz, aber fast gänzlich vernachlässigt. Für zwei der drei geplanten Windräder müssen Waldflächen in der Größenordnung von zwei Fußballfeldern gerodet werden. In Höchstadt empört sich der BN hingegen über die Fällung von vier Kastanien.
6. Recht geben wir Herrn König bei der Aussage, dass nicht überall im Land genügend Wind weht. Dies trifft vor allem auf unsere Region zu.
red