Trotz erschwerter Bedingungen durch die Corona- Pandemie fand in der Kreisgruppe Ebern des Landesjagdverbandes Bayern (BJV) wieder der bewährte Hundeführerlehrgang von Obmann Hans Heinert mit seinem Team statt.

Den Dressurkurs zum Erlernen der Grundkommandos absolvierten acht Begleithunde sowie zehn Jagdhunde. Auf dem Programm standen das Hunde-Abc mit Leinenführigkeit, Apport, Ablegen, Sitz, Platz, Down und das Folgen frei bei Fuß, wie die Vereinigung der Jäger in einer Mitteilung schilderte.

Offenbar hatten alle Mensch-Hund-Teams den Lockdown zum fleißigen Trainieren genutzt, denn Hans Heinert konnte insgesamt 16 erste Preise (darunter neunmal die Traumnote 80 Punkte), einen zweiten und einen dritten Preis verleihen.

Die nächste Etappe

Für die Jagdhunde ging es dann sofort weiter mit dem Kurs zur jagdlichen Brauchbarkeit. Vertreten war in diesem Jahr ein bunter Rassenmix: Deutsch-Kurzhaar, Deutsch Langhaar, Deutsch Drahthaar, Kleiner Münsterländer, Deutscher Jagdterrier, aber auch selten gesehene Tiere wie Braque Francais und Chesapeake Bay Retriever.

In den Revieren um Ebern wurden in den folgenden Wochen fleißig der Wasserapport, die Schussfestigkeit, Gehorsam, Leinenführigkeit, das Bringen von Wild auf der Schleppe und die simulierte Nachsuche auf der Fährte verletzten Wildes geübt. Die Mühe hat sich gelohnt: Alle Mensch-Hund-Teams legten die unter den Augen der Richter absolvierte Brauchbarkeitsprüfung mit Erfolg ab. Hans Heinert zeigte sich mit den trotz der verkürzten Kurszeit erreichten Ergebnissen ausgesprochen zufrieden. Er bedankte sich außerdem bei den Revierinhabern für die hervorragenden Prüfungszonen. Alle Hundeführer erhielten als Erinnerungsgeschenke Preise. Bei der Zeugnisübergabe ehrte Vorsitzender Helmut Sieghörtner den Ausbilder Michael Bauer mit dem Hundeabzeichen in Bronze und Tanja Roppelt mit dem Hundeabzeichen in Silber. "Alle geprüften Hunde sind nun im Zeichen des Tierschutzes in den Revieren um Ebern im Einsatz", so die Kreisgruppe. red