Zehn Hunde haben den Grundkurs des Bayerischen Jagdverbandes, Kreisgruppe Ebern, als Begleithunde bestanden. Sieben davon sind Jagdhunde, drei sind reine Begleithunde.
In sieben Fächern sind Hunde und Hundeführer zwei Stunden lang geprüft worden. Zuvor sind sie in 32 Doppelstunden jedes Wochenende in Gleusdorf von Hundeobmann der BJV-Kreisgruppe Ebern Hans Heinert ausgebildet worden. Die Jagdhunde sind jetzt schon mitten in der Ausbildung für die jagdliche Brauchbarkeitsprüfung,
Neben Kommandos am Mann wurde bei den Jagdhunden unter anderem das Apportieren aus 50 Metern, das Bringen über ein Hindernis oder das Pirschen und Ablegen geprüft. Die Begleithunde wurden auf Unbefangenheit gegenüber Radfahrern geprüft. Außerdem auf Leinenführigkeit und auf Kommandos auf 40 Meter Entfernung.
Als Richter und Mitrichter fungierten Helmut Sieghörtner, Werner Elflein, Michael Bauer und Hans Heinert. Für Heinert war es der 24. Lehrgang, den er halten durfte. Dass diese Lehrgänge einen hohen Bekanntheitsgrad haben, zeigt der große Einzugsbereich der Teilnehmer.


Hundeführer kamen von weit her

Heuer nahm eine Frau aus Dachsbach bei Neustadt/Aisch daran teil. "Die war jedes Wochenende mit Eifer bei der Sache", konstatiert Heinert.
Die Teilnehmer waren: Anton von der Schmiede (Deutsch-Langhaar von Florian Dickert aus Rabelsdorf), Bleifrei vom Büchelberg (Deutscher Jagdterrier von Katrin Gagel aus Ditterswind), Cleo aus der Felsenhöhle (Kleiner Münsterländer von Susanne Pilger aus Dachsbach), Grim vom Kirchbergerholz (Deutscher Jagdterrier von Tim Schütz aus Fitzendorf), Iwo vom Dolmar (Deutscher Wachtel von Christian Kaiser aus Gemeinfeld), Optina vom Heuberg (Magyar Vizsla von Egon Russ aus Weingarten), Quando vom Forstberg (DD von Harald Lurz aus Heubach), Ayko (Patterdale Terrier von Robert Herrmann aus Ebern), Cenny vom Königsberg (Labrador von Tim Helbig aus Bischofsheim) und Sammy (Labrador-Mischling von Carmen Eichler aus Hafenpreppach).