Da die Grundschulen und Kitas weiterhin geschlossen haben, bleiben Eltern gezwungen, den Nachwuchs zuhause zu betreuen.

Um der Arbeit dennoch nachgehen zu können, machen derzeit viele Mamas und Papas Homeoffice. Dass dies aber nicht immer die perfekte Lösung ist, zeigt Ihnen ein kleiner Auszug aus unserem Tagebuch "Homeoffice mit Kind":

Montagmorgen, 7 Uhr. Der Wecker klingelt. Schnell aus dem Schlafzimmer schleichen, um die Zeit für Arbeit zu nutzen, während das Kind noch schläft. 7.20 Uhr - leise tapsen zwei kleine Füßchen die Treppe hinunter.

E-Mail an Kunden unterbrechen und Marmeladenbrot schmieren. 7.50 Uhr - Kind will Feuerwehrpuzzle machen.

E-Mail an Kunden wird ein weiteres Mal unterbrochen. 8.30 Uhr - Die Lieblingsserie läuft. 8.32 Uhr - Kind singt Titelsong mit, Kunde am Telefon fühlt sich in seine Kindheit versetzt und singt ebenfalls mit. 9 Uhr - Lieblingsserie ist zu Ende. Kind möchte draußen spielen.

E-Mail an Kunden wird wieder unterbrochen, um Kind anzuziehen und Laptop mit auf die Terrasse zu nehmen. 9.40 Uhr - Sturz mit dem Roller. Versuche, den Kratzer am Knie mit Kinderpflaster zu versorgen, während ich mit Chef telefoniere. 12.10 Uhr - Kind hat Hunger. Koche Milchreis und muss aufpassen, das Telefon nicht mit darin zu versenken. 14 Uhr - Kind will ein Bilderbuch ansehen. Ich versuche, ihm zu erklären, dass ich noch eine E-Mail zu Ende schreiben möchte. 14.10 Uhr - Kind hat nun verstanden, was eine E-Mail ist. 15 Uhr - Kind arbeitet mit seinem Papa im Garten.

Habe endlich Zeit, meine E-Mail an den Kunden fertig zu schreiben.

Huch, was ist nun los? Bildschirm schwarz. Akku vom Laptop leer. Da haben der und mein eigener Akku nun was gemeinsam... Romy Denk