Im Agenturbezirk Fürth mit seinen Städten Fürth und Erlangen sowie den Landkreisen Fürth, Erlangen-Höchstadt und Neustadt/Aisch - Bad Windsheim sind aktuell 14 047 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 25 Personen oder 0,2 Prozent weniger als im Vormonat, aber 3083 oder 28,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote bleibt mit aktuell 4,1 Prozent seit Januar unverändert, liegt jedoch um 0,9 Prozentpunkte höher als im Februar 2020. Thomas Dippold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Fürth, erklärt: "Unser Arbeitsmarkt ist nach wie vor angespannt. Zwar ist ein Rückgang der Arbeitslosenzahl zu sehen, dieser ist jedoch für einen Februar nur sehr gering und wesentlich schwächer als etwa 2019 und auch noch 2020 vor der Pandemie. Zudem ist der Abstand zum Vorjahr aktuell wieder größer geworden. So liegt der Arbeitslosenbestand rund 28 Prozent höher als vor einem Jahr. Im Januar lag dieser Wert noch bei knapp 25 Prozent über dem Vorjahresmonat.

Dennoch rechne ich damit, dass Kurzarbeit in den nächsten Wochen noch stark genutzt werden muss, um Beschäftigte möglichst zu halten. An dieser Stelle empfehle ich, wo immer möglich, die Zeit in Kurzarbeit zur beruflichen Weiterbildung der Mitarbeiter zu nutzen. Dafür haben wir die finanziellen Mittel zur Qualifizierung Beschäftigter und auch Arbeitsloser nochmals aufgestockt." red