Aufgrund der aktuellen Witterung bestehen im Landkreis Erlangen-Höchstadt weiterhin zahlreiche Straßensperrungen. Ursache sind Baumfällarbeiten infolge von Schneebruch und Sturmschäden, wie aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes hervorgeht. Der Kreisbauhof weist dringend darauf hin, Sperrungen unbedingt zu beachten und abgesperrte Straßen keinesfalls zu passieren, da akute Gefahr durch Schneebruch, herabfallende Äste und umstürzende Bäume besteht.
Durch die Sperrungen ist weiterhin auf allen Buslinien mit Verspätungen und Fahrtausfällen zu rechnen, insbesondere auf den VGN-Linien 246 und 204. Das Landratsamt bittet alle Verkehrsteilnehmer um erhöhte Vorsicht.
Zahlreiche Straßen betroffen
Derzeit sind mehrere Gemeinde-, Verbindungs- und Kreisstraßen aus Sicherheitsgründen nicht passierbar. Betroffen sind unter anderem der Geh- und Radweg entlang der Kreisstraße ERH 5 zwischen Röttenbach und Baiersdorf sowie der Abschnitt zwischen Kanalbrücke Baiersdorf und Röttenbach, ausschließlich der Abschnitt von Baiersdorf bis zur ERH 32 (Abzweig Kleinseebach) ist freigegeben. Auch die Kreisstraßen ERH 14 (Untermembach – Beutelsdorf), ERH 25 (Beutelsdorf – Hammerbach), ERH 27 (Ailersbach – Boxbrunn) und ERH 31 (Dechsendorf – Möhrendorf) bleiben gesperrt.
Wieder freigegeben wurden mehrere Straßenabschnitte, darunter neben oben genannten Teilen der ERH 5, ERH 16 (Aisch – Zentbechhofen) ERH 20/ NEA 3 (Hermersdorf – Uehlfeld), ERH 21 (Vestenbergsgreuth – Uehlfeld), ERH 32 (Kleinseebach – ERH 31/ Hauptstraße in Möhrendorf) sowie die St 2240 (zwischen Abzweig Hesselberg und Klebheim).
Auch die Staatsstraße 2263 (Boxbrunn – Oberlindach) ist wieder freigegeben. Demnach kann die VGN-Linie laut Verkehrsunternehmen wieder regulär fahren.
Veolia hat die Sammlung am Mittwoch wieder aufgenommen. Die Abholung der Gelben Säcke und die Leerungen der Tonnen sind nur möglich, wenn die Straßen für die Müllfahrzeuge befahrbar und die Tonnen zugänglich sind. Wenn die Witterungsbedingungen es zulassen, sollen am 29. Januar und an den Folgetagen die nach dem Abfuhrplan vorgesehenen Touren stattfinden.
Da die Lage weiter instabil sei, seien keine festen Zusagen für einzelne Gebiete möglich. Um die Rückstände aufzuholen, wird Veolia auch am Samstag, 31. Januar, im Einsatz sein. Der Entsorger versichert, alle verfügbaren Ressourcen auszuschöpfen.