Am Donnerstagmorgen musste der Busverkehr in Bamberg zeitweise eingestellt werden. Nun geben die Stadtwerke ein Update.
Update vom 29.01.2026, 11.49 Uhr: Busverkehr wieder aufgenommen
Nachdem der Busverkehr in Bamberg seit circa 9 Uhr am Donnerstagmorgen (29. Januar 2026) eingestellt war, geben die Stadtwerke Bamberg rund zwei Stunden später Entwarnung. "Seit 11 Uhr fahren die Busse wieder auf allen Linien nach Fahrplan am ZOB ab", informieren sie in den sozialen Medien.
Allerdings komme es weiterhin zu Verzögerungen. Die Greiffenbergstraße etwa könne laut den Stadtwerken nach wie vor nicht angefahren werden. Der Schulbusverkehr würde jedoch mit Extra-Fahrzeugen verstärkt. "Es kann nach wie vor zu Verzögerungen und einzelnen Ausfallen kommen", informieren die Stadtwerke zudem auf der Website. Auch der Busverkehr in Würzburg war zeitweise eingestellt.
Update vom 29.01.2026, 9.51 Uhr: Busverkehr in Bamberg wegen Schnee eingestellt
Ratlose Gesichter am Bamberger Busbahnhof: Das Winterwetter hat Bamberg auch am Donnerstag (29. Januar 2026) fest im Griff. So sehr, dass der Busverkehr am Morgen erneut lahm liegt. "Witterungsbedingte Beeinträchtigungen: Der Betrieb ist momentan eingestellt", informiert ein Bildschirm am ZOB.
Zahlreiche Busse sind dort gestrandet. Abfahren darf momentan keiner, wie einer der Busfahrer auf Nachfrage unserer Redakteurin berichtet. Sämtliche Fahrgäste hätten zudem am ZOB aussteigen müssen, verrät eine Frau. Die ersten von den gestrandeten Fahrgästen gerufenen Taxis trudeln bereits ein.
"Straßenverhältnisse zwingen uns": Stadtwerke stellen Busverkehr in Bamberg ein
In den sozialen Medien informieren die Stadtwerke Bamberg aktuell: "Die Straßenverhältnisse zwingen uns, erneut den kompletten Busverkehr einzustellen." Nach dem Neuschnee am Donnerstag seien diese weiterhin problematisch, heißt es auf der Website der Stadtwerke.
Erstmeldung vom 27.01. 2026: Beeinträchtigungen im Bamberger ÖPNV durch Winterwetter
Aufgrund der Schneemassen hatten die Stadtwerke Bamberg am Montag (26. Januar 2026) den Busverkehr eingestellt. Am Dienstag (27. Januar 2026) melden sich die Verantwortlichen nun mit einer guten Nachricht: "Die Lage auf Bambergs Straßen hat sich erheblich verbessert. Die Stadtwerke Bamberg nehmen den ÖPNV wieder auf", teilen diese mit.
Die ersten Busse waren am Morgen bereits unterwegs. Allerdings könne es auf allen Linien zu Verzögerungen kommen. Auch Fahrplanänderungen gibt es, wie die Stadtwerke in den Sozialen Medien mitteilen.
@JGMeman - Sie nennen technische Einzelprobleme – Haftung, Fahrzeuge, einen LKW. Das mag alles stimmen, aber das ist nicht der Punkt!
Das Thema ist: Die Situation war vorhersehbar, trotzdem entscheidet niemand rechtzeitig, niemand fühlt sich klar zuständig, und am Ende zeigt jeder nur auf äußere Faktoren. Das ist Verantwortungsdiffusion.
Wer auf technische Details ausweicht, statt die Struktur dahinter anzuschauen, bestätigt genau das Problem: Nicht die Komplexität ist das Thema, sondern das Wegschieben von Verantwortung des urbanen Milieus.
@Bamberger1961: "Das Thema ist: Die Situation war vorhersehbar, trotzdem entscheidet niemand rechtzeitig, niemand fühlt sich klar zuständig"
Wenn Sie das so schneidig und eindeutig feststellen können, dann werden Sie doch mal konkret. Erhellen Sie uns doch und benennen, wer an welcher Stelle konkret für was eigentlich zuständig gewesen wäre und seiner Verantwortung nicht nachgekommen ist. So wie Sie es darstellen kann das ja nicht so schwierig sein.
"Nicht die Komplexität ist das Thema, sondern das Wegschieben von Verantwortung des urbanen Milieus."
Gehen Sie mal mit gutem Beispiel voran und übernehmen wenigstens Verantwortung für die eigenen Aussagen: Geben Sie mal zu, dass Sie sich ihre Milieus selbst ausdenken, nachdem Sinus, wie Sie fälschlicherweise behaupteten, es nicht war ...
Ich bin überzeugt, dass es verantwortungsvoll war, am Montag nicht gefahren zu sein, als dass Busse voller Schüler irgendwo auf Staatsstraßen liegen bleiben oder im Graben landen. Da hätte man sich erst recht gefragt, wer das eigentlich zu verantworten hat.
Dass es am Montag richtig war, nicht zu fahren, bestreitet niemand. Die Frage ist: Warum kam man überhaupt in diese Lage, statt vorher klar zu entscheiden, sondern erst kurz vor Schulanfang?
Sie verlangen von mir eine komplette Verwaltungsanalyse, nur um meinen einfachen Punkt abzuwehren: Die Zuständigkeiten waren vorher nicht klar. Genau das ist das Problem. Wären sie eindeutig gewesen, hätte man sie nicht erst mühsam rekonstruieren müssen.
Ich rede nicht von einfachen Antworten, sondern von rechtzeitigem Handeln. Das Wetter war angekündigt, die Risiken bekannt – und die Vorhersagen sind seit 1978/79 deutlich besser. Trotzdem traf niemand früh eine klare Entscheidung. Das ist ein Organisationsfehler.
Ich beschreibe das Verhalten des urbanen Milieus: Verantwortung wegschieben und umkehren, moralische Debatten statt Organisation, Ablenkung durch Nebenpunkte. Genau das tun Sie hier.
@Bamberger1961: Das Problem ist, wirklich ernsthaft zu glauben, dass es für alles eine einfache Antwort gibt. Die Schwächen des ÖPNV bei solchen Wetterlagen sind vielfältig: Haftungsfragen für (noch) nicht geräumte Haltestellen, Wintertauglichkeit der Niederflur-Flotte und äußere Faktoren wie der querstehende LKW. Da diffundiert keine Verantwortung, sondern Menschen die verantwortlich sind und Folgen verantworten müssen, treffen Entscheidungen, ob sie etwas verantworten können. Sicher keine leichte Entscheidung, zumal denkbar ist, dass Pönalen zu zahlen sind. Am Ende ziemlich genau das Gegenteil von dem, was hier naiv unterstellt wird.
Das Problem ist nicht der Schnee, sondern die Verantwortungsdiffusion, die sich in vielen urbanen Milieus etabliert hat. Entscheidungen werden nicht getroffen, Zuständigkeiten verwischt, und am Ende ist niemand mehr verantwortlich. So endet es im Chaos, obwohl die Lage vorhersehbar war. Und sobald man dieses Milieu an seine Verantwortung erinnert, reagiert es nicht mit Lösungen, sondern mit billigen Ausweichmanövern und wilden Behauptungen..